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04. Juli 2008

Übernahme der IntegraBank

Damit wird die GLS Bank künftig auch in München vertreten sein und geht gestärkt als Marktführer ethisch-ökologischer Geldanlagen hervor. ...


02. Juli 2008

Taifun Fengshen verwüstet auch Waldorf-Einrichtungen in Iloilo

Der Taifun, der am 21./22. Juni 2008 auf den Philippinen gewaltige Zerstörungen mit sich brachte, hat auch das Gamotcogon Zentrum in der Provinz Iloilo, Insel Panay...


01. Juli 2008

25 Jahre Friedrich-Hiebel-Stiftung

Vor 25 Jahren, am 1. Juli 1983, gründete Friedrich Hiebel (1903–1989) die nach ihm benannte Stiftung. ...

Anthroposophischer Journalismus

Bunte Vielfalt, Schwerpunkt Fachjournalismus: anthroposophische Periodika (Foto: Sebastian Jüngel
Begegnung, Austausch, Fortbildung: Gerald Aregger von der Zeitschrift ‹Gegenwart› während einer Schulung (Foto: Sebastian Jüngel)

Anthroposophischer Journalismus ist in erster Linie Fachjournalismus zu Themenfeldern wie Pädagogik, Landwirtschaft, Medizin und anderen. Die anthroposophische Publizistik ist breit gefächert und reicht von General-Interest-Titeln über Fach- und wissenschaftliche Periodika bis zu Kundenzeitschriften. Die anthroposophisch orientierten Gesellschaften, Verbände und Vereine geben zudem eigene Publikationen heraus, deren Bezug zum Teil die Mitgliedschaft voraussetzt.

Das anthroposophische Medienwesen weist einige Besonderheiten auf:

  • kleine Redaktionen und die Orientierung am Inhalt
  • Inserate stehen in der Regel geschlossen nach dem redaktionellen Teil. In den letzten Jahren werden mehr und mehr Inserate auch in den redaktionellen Teil eingestreut.
  • Die Kulturzeitschrift ‹Die Drei› hat Statuten aufgesetzt, die das Verhältnis von Redaktion und Herausgeber verbindlich regeln.
  • Der Info3-Verlag hat eine ausgeprägte Verlagsstrategie, die auch für Experimente offen ist, und leistet unter anderem Informationsservices.
  • Die Wochenzeitung ‹Das Goetheanum› nimmt aktiv am Diskurs Qualität im Journalismus teil und entwickelt Gesichtspunkte für einen anthroposophischen Journalismus.
  • Das Goetheanum ist Herausgeber der breitesten Palette an öffentlichen Zeitschriften und internen Rundbriefen.

Seit 1997 kommen Vertreter anthroposophischer Redaktionen halbjährlich zu gemeinsamen Arbeitstreffen an wechselnden Orten in Deutschland zusammen.

 

Geschichte

Die anthroposophische Publizistik setzt mit der Gründung der ersten eigenen Zeitschriften ein. Zuvor hatten schon Rudolf Steiner und seine Mitarbeiter in Publikationen ihrer Zeit veröffentlicht. Die anthroposophischen Periodika teilen dabei das Schicksal der Veröffentlichungen ihrer Zeit: Nur einige setzten ihr Erscheinen bis heute fort – dann aber um so beständiger. Das gilt insbesondere für die Zeitschriften, die auch die Verbotszeit der Anthroposophie in Deutschland überstanden. (Dokumentation anthroposophischer Publikationen)

 

Downloads

Qualität im Journalismus

Qualitätskonzept

Die Redaktion der Wochenzeitung ‹Das Goetheanum› stellt in zwölf Punkten Gesichtspunkte ihrer Arbeitsweise dar.

Formulieren

Wahrnehmen, Wortwahl, Satzbau und Textdramaturgie gehören zur Poetik eines journalistischen Textes. Dieser Aufassung ist jedenfalls Sebastian Jüngel in seinem Beitrag ‹Wie Worte Wörter werden›, in dem er sich auf Herbert Riehl-Heyse bezieht. (Download mit freundlicher Genehmigung des Verlags am Goetheanum.)

 

Anthroposophischer Journalismus

Anthroposophischer Journalismus

Im Journalismus selbst finden sich bereits Anknüpfungspunkte für einen anthroposophischen Journalismus; und umgekehrt kann die anthroposophische Schulung den Journalismus bereichern, führt Sebastian Jüngel im ‹Goetheanum› aus

Schwellenerlebnisse im Journalismus

Journalistische Tätigkeit löst immer wieder Befremden aus. Warum eigentlich? Sebastian Jüngel macht drei Grenzerfahrungen aus: das Lösen vom eigenen Standpunkt, das Ertragen der eigenen Wesenszüge und das Spüren eines unfrei lassenden Einflusses.

 

Betriebsform

Info3

Der Info3-Verlag steht ohne finanziellen Rückhalt eines Verbandes oder eines sonstigen Trägers auf dem freien Markt. Zum 30-jährigem Jubiläum skizziert Ramon Brüll die Geschichte und das wirtschaftlich-soziale Modell von Info3.