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19. Mai 2012

Freie Schulen durch Innovationen erfolgreich

Waldorfschulen kindgerechtes Lernen bescheinigt: Prof. Heiner Barz im ZEIT-Gespräch mit Bildungsökonom Prof. Manfred Weiß


17. Mai 2012

Insight

Neues berufsbegleitende Studium in Anthroposophie


16. Mai 2012

Finanzierung

Verband der Projektmanager finanziert Stipendien für Studenten der Alanus Hochschule / Angehende Prozessarchitekten ausgezeichnet



    Terminankündigungen Juni 2012
    Fr, 01 Jun 2012 bis Sa, 30 Jun 2012
    Venustransit 2012
    Di, 05 Jun 2012 bis Mi, 06 Jun 2012
    Jugend Anthroposophie
    Fr, 08 Jun 2012 bis So, 10 Jun 2012




    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    Anthroposophische Geisteswissenschaft

    Anthroposophie – wörtlich aus dem Griechischen: Weisheit vom Menschen (Anthropos: Mensch; Sophia: Weisheit) dem Sinn nach: „Bewusstsein des Menschentums“ (siehe: zum Begriff "Anthroposophie").

    Anthroposophie steht in der abendländisch-christlichen Tradition philosophischer und religiöser Versuche des Menschen, sich selbst zu verstehen. Entstanden mit Beginn des 20. Jahrhunderts (siehe: zur Geschichte der Anthroposophie) zeichnet sich Anthroposophie aus durch eine Erweiterung der Erkenntnis (spiritueller Realismus) und die Entwicklung individueller Handlungsverantwortung (ethischer Individualismus).

    Als ethischer Individualismus erschliesst und fördert sie die Fähigkeit des Menschen zur freien Selbstbestimmung; dazu gehört, dass er sich in den Folgen seiner Handlungen erkennt. Als spiritueller Realismus eröffnet sie neue Dimensionen der Wirklichkeit, in denen ein geistiges Menschenverständnis als reflektierte Erfahrung das physisch-psychologische Menschenbild erweitert und modifiziert (siehe: zentrale Fragestellungen).

    In diesem Sinne ist Anthroposophie eine „Versuchsmethode des allgemein Menschlichen und der allgemeinen Welterscheinungen“, ein „Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.“

    Anthroposophie wandelt Wissenschaft zu Lebenspraxis und Lebenspraxis zu spiritueller Kultur. Diese wechselseitige Umwandlung kann als künstlerischer Vorgang gesehen werden und neue Ansätze für das Kunstschaffen geben. Auf diese Weise entfaltet sich anthroposophische Geisteswissenschaft durch die Entwicklung individueller Fähigkeiten als kulturell-zivilgesellschaftliches Engagement.