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07. Februar 2012

Großer Erfolg

1. Kongress "Integrative Therapie des Mammakarzinoms"


06. Februar 2012

Weleda steht vor grossen Herausforderungen

Der Verwaltungsrat der Weleda AG und ihre Hauptaktionäre bilden Taskforce angesichts notwendiger Strukturanpassungen


04. Februar 2012

Februar - Ausgabe der “Schweizer Mitteilungen”

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. II - 2012






    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    Rudolf Steiner und die Kunst

    AKTUELL:

    RUDOLF STEINER 'Die Alchemie des Alltags'
    Eine Ausstellung des Vitra Design Museums und
    RUDOLF STEINER und die Kunst der Gegenwart
    eine Ausstellung des Kunstmuseums Wolfsburg

     Wanderausstellungen ab Mai 2010.
    Beginn ab 13. Mai 2010 im Kunstmuseum Wolfsburg.

     

    Vom Begreifen der Kunst zur Kunst des Begreifens.

    von Walter Kugler

     
    "Man muß ebenso denken können in Farben, in Formen, wie man denken kann in Begriffen, in Gedanken." Rudolf Steiner 1

    “Ich würde zum Beispiel sehr gern den Inhalt meiner Philosophie der Freiheit zeichnen", vertraute Rudolf Steiner im Dezember 1917 seinen Zuhörern an, sah aber offensichtlich sogleich die Aussichtslosigkeit eines solchen Unternehmens, zumindest in bezug auf den Zeitpunkt, denn im selben Atemzug fügte er noch die Bemerkung hinzu: “Nur würde man es heute nicht lesen können. Man würde es heute nicht empfinden können, weil man heute auf das Wort dressiert ist."2 - Sprachs und begann mit der Niederschrift der inzwischen notwendig gewordenen Zusätze für die zweite Auflage (1918) seines 1894 erschienenen philosophischen Hauptwerks, das eben jenen oben genannten programmatischen Titel “Die Philosophie der Freiheit" trägt.

    Steiners Äußerung, so überraschend sie auch auf den ersten Blick erscheinen mag - war doch das Wort sein wichtigstes Instrumentarium, dokumentiert in mehr als dreißig geschriebenen Werken und etwa 4000 von Stenographen akribisch aufgezeichneten Vorträgen - , war keine bloße Provokation. Sie fiel zu einem Zeitpunkt, als in Dornach das Goetheanum, ein von Rudolf Steiner entworfener Doppelkuppelbau, das 'Haus des Wortes', wie er es selbst einmal genannt hat, kurz vor seiner Vollendung stand, ein Gebäude, in dem Statik und künstlerische Gestaltung Hand in Hand gingen, wo Wissenschaft und Kunst sämtliche möglichen Grenzen überschritten, sichtbar in der Außen- wie auch in der Innengestaltung. Was Steiner bis dahin vor allem in Wort und Schrift zur Darstellung gebracht hatte, war hier aus den vorgezeichneten Bahnen herausgetreten und manifestierte sich in einem künstlerischen Gestaltungswillen, in einem architektonisch-plastisch- malerischen Gestus, in dem die vertrauten Kategorien, die uns Gewißheit geben über das, was Kunst, was Wissenschaft ist oder nicht ist, wie aufgehoben erscheinen.

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    der gesamte Text zum Download: PDF Vom Begreifen der Kunst zur Kunst des Begreifens.