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07. Februar 2012

Großer Erfolg

1. Kongress "Integrative Therapie des Mammakarzinoms"


06. Februar 2012

Weleda steht vor grossen Herausforderungen

Der Verwaltungsrat der Weleda AG und ihre Hauptaktionäre bilden Taskforce angesichts notwendiger Strukturanpassungen


04. Februar 2012

Februar - Ausgabe der “Schweizer Mitteilungen”

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. II - 2012






    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    DENKEN IN FARBEN UND FORMEN

    von Walter Kugler, Rudolf Steiner Archiv, Dornach

    Die  Steiner-Tafeln 

    Zwischen Rationalität und Mythos

    Ob  die Umrisse eines Kristalls, einer Pflanze, eines Bienenstocks oder überein­ander gelagerte verschiedenfarbige Kreise und Flächen oder Begriffe wie Natrium und Blei, Ware und Arbeit, Saturn oder Imagination: auf Steiners Tafeln bekommt jeder Begriff, jedes Wort, jedes Zeichen seinen Platz, mit äußerster Konzentration und erregender Stimmigkeit. Auf diese Weise entsteht Aufmerksamkeit, bilden sich Verhältnislinien zwischen Bild und Betrachter, die Berührungen und Betroffenheiten stattfinden lassen.
    Die Botschaft der wie aus der Unendlichkeit auftau­chenden Linien, Spiralen und Kreise, der  weite Räume öffnenden oder verschließenden Farbflächen, aber auch der sich immer wieder zu neuen Sinngebungen  vernetzenden Worte, ist unüberhörbar, trifft tief in den Sehnerv ein, hakt sich fest im visuellen Gedächtnis.  Da war ein Archäologe der Gedanken, ein Enzyklopädist des außergewöhn­lichen Wortes, auf jeden Fall ein Meister der Linie und ein Meister der Farbe am Werk. Da gibt es keinen Zufall, keine Notwendigkeit.
    Die Dinge sind einfach da, besetzen die Netzhaut, bewegen alles, was vorher schon erstarrt, verkrustet schien: "Ein schwebender  poetischer Kunstgenuß, der nicht selten an Cy Twombly denken läßt"1 , wie  Günter Metken in seinem Erstaunt- und Berührtsein anläßlich der Tafel-Ausstellung im Frankfurter Portikus notierte.
    Bisweilen wie in das Schwarz hineingestreut, mal wie aus dem dunklen Untergrund herausgegra­ben, erscheint vor dem Betrachter dieser Denk-Bilder das ganze Universum, ersteht das Woher und Wohin mensch­lichen Seins und Sinns in immer wechselnden Konfigurationen.
    Ein weißer Knäul markiert da den Niedergang von Ephesus, ein Punkt und ein Kreis zitieren das zu allen Zeiten spannungsreiche Gefüge zwischen Gott und Mensch. Zahlenkolonnen entschlüsseln die Geheimnisse der menschli­chen Entwicklung oder veranschaulichen Verhält­nisse, die sich die Menschheit über Jahrtausende geschaffen hat, oder sie verweisen auf das, was zwischen Himmel und Erde, oben und unten an Berechenbarem und Unerklärlichem hin- und hermutiert. 

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    der vorliegende Text zum download: PDF DENKEN IN FARBEN UND FORMEN

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