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07. Februar 2012

Großer Erfolg

1. Kongress "Integrative Therapie des Mammakarzinoms"


06. Februar 2012

Weleda steht vor grossen Herausforderungen

Der Verwaltungsrat der Weleda AG und ihre Hauptaktionäre bilden Taskforce angesichts notwendiger Strukturanpassungen


04. Februar 2012

Februar - Ausgabe der “Schweizer Mitteilungen”

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. II - 2012






    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    Was ist Portfolio?

    Zunächst ist es eine Mappe, in der individuell erbrachte Schülerleistungen gesammelt werden! ( 'portare folia' - Blätterträger )

    Für wen ist diese Sammlung gedacht? Sicher noch für einen anderen Personenkreis als nur für den Lehrer, der gewöhnlich der alleinige Empfänger der Schülerbotschaft ist; also Mitschüler? Eltern? Kollegen? Was wird in der Mappe gesammelt? Der gelernte Unterrichtsstoff in einer neuen Form? Dann wäre nur der Lehrer derjenige, der die Aufgaben stellt. Welche Aufgaben gäbe es noch zu bearbeiten? Wie müssten sie beschaffen sein, dass sie dem Schüler so viel wert wären, sie zu erbringen, zu sammeln, um sie zeigen zu wollen?

    "Bei der Arbeit mit der Portfoliomethode wird der Rahmen für die Leistungen meist viel weiter gesteckt. Neben den herkömmlichen Leistungsnachweisen gibt es vermehrt solche, die das Ergebnis eines längeren Arbeitsprozesses sind. In Portfolios finden sich z.B. Ergebnisse von individuellen Recherchen, schriftlich ausgearbeitete Referate, Interviews, Beschreibungen zu Experimenten, selbst geschriebene Geschichten u.v.m. (...) Die aufgeführten Typen von Leistungsnachweisen sind freilich auch nicht neu, die Arbeit mit Portfolios lädt aber dazu ein, entsprechende Aufgaben vermehrt einzusetzen." ( Felix Winter, "Person-Prozess-Produkt. Das Portfolio und der Zusammenhang der Aufgaben", in: Friedrich Jahresheft 2003, S.79)

    Portfolios ermöglichen ganz individuelle Aufgaben und deren individuelle, einzigartige Beantwortung. Was habe ich gelernt? Mit dieser Frage stellt sich auch die Frage, ab welcher Altersstufe Portfolio anzuwenden ist?

    Gehen wir von gesammelten Schülerarbeiten aus, so kann es bereits ab der 1. Klasse sein. Die Schüler präsentieren z.B. ihren Eltern was im vergangenen Schuljahr gelernt wurde. Mit zunehmendem Alter sind Variationsformen denkbar. Immer mehr werden darin die persönlichen Fortschritte, die individuellen Lernwege mitsamt ihren Freuden, Enttäuschungen und Anstrengungen zum Ausdruck gebracht werden. Das Prozesshafte des Lernens rückt stärker in den Vordergrund.

    So wie bei Abschlussarbeiten im Rahmen des Zentralabiturs Isolation der geleisteten Arbeit durch das Verschliessen geschaffen wird, so wird durch das Portfolio Beziehung aufgebaut zwischen dem Ich des Verfassers, dem zu bearbeitenden Objekt und dem Mitmenschen, der sich mit der Sammlung beschäftigt.

    Literatur:

    • Johanna Schwarz, "Portfolio als Lernstrategie und alternative Leistungsbeurteilung", in: ide,zeitschrift für den deutschunterricht in wissenschaft und schule, 1/02, S. 108
    • Elisabeth Hebert, The Power of Portfolios: What Children Can Teach Us About Learning, San Francisco 2001
    • Rüdiger Iwan, Prüfung, PISA und Portfolio, Heidelberg 2004

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