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07. Februar 2012

Großer Erfolg

1. Kongress "Integrative Therapie des Mammakarzinoms"


06. Februar 2012

Weleda steht vor grossen Herausforderungen

Der Verwaltungsrat der Weleda AG und ihre Hauptaktionäre bilden Taskforce angesichts notwendiger Strukturanpassungen


04. Februar 2012

Februar - Ausgabe der “Schweizer Mitteilungen”

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. II - 2012






    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    Kind sein dürfen

    Es sind unsere Kinder, die die Erneuerungskräfte in die Entwicklung der Menschheit hineintragen. Kindheit ist mehr als eine Vorstufe des Erwachsenseins und bedarf besonderer Pflege und des Schutzes.

    Nachahmungskräfte bilden Selbstvertrauen

    Kinder der Vorschulstufe lernen durch Nachahmung. Vielfältige Erfahrungen menschlicher Tätigkeiten (Haus- und Handarbeiten, Handwerke), mythische Erlebnisse (Märchen, Geschichten, Puppenspiele) und Naturbegegnungen (Tiere, Pflanzen, Steine, Feuer usw.) schaffen einen Reichtum von unverschulten Primärerfahrungen. Nachahmung stärkt das Vertrauen in die Umgebung, die Welt. Ihre Bejahung und Stärkung bilden späteres Selbstvertrauen.

    Orientierung an der Autorität

    In den ersten Schuljahren werden intellektuelle Inhalte und gedankliche Reflexion behutsam an das Kind herangebracht. Kulturtechniken wie Schreiben, Lesen, Rechnen werden auf bildhafte, gemüthafte Weise eingeführt, so dass das Kind sie auch gefühlsmässig integrieren kann. Erst wenn sich das Kind mit allen seinen Sinnen mit der Erde zu verbinden gelernt hat, kann es sich angstfrei von seinen kindlich unreflektierten seelischen Bindungen an die Wahrnehmungen lösen. Innere seelische Sicherheit erfährt das Schulkind durch Orientierung an der Autorität der Erwachsenen. Durch konstante und persönliche Beziehung.

    Eigenes Urteil braucht Zeit

    Ab der 4. Klasse löst sich die Schülerin oder der Schüler zunehmend von der unbewussten Bindung an die Erwachsenen. Später bedeutet Pubertät oft die Umkehrung aller Werte. Das selbständige Urteil bildet sich erst, wenn man die Sache von vorne und von hinten angesehen hat.

     
    Wir warten gerne. Und fördern und fordern aber dann das selbständige Urteil sehr gezielt, indem wir nicht fertige Begriffe und Modelle an die Schüler/-innen herantragen, sondern sie zu exaktem Wahrnehmen und eigenaktivem Denken anregen.