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07. Februar 2012

Großer Erfolg

1. Kongress "Integrative Therapie des Mammakarzinoms"


06. Februar 2012

Weleda steht vor grossen Herausforderungen

Der Verwaltungsrat der Weleda AG und ihre Hauptaktionäre bilden Taskforce angesichts notwendiger Strukturanpassungen


04. Februar 2012

Februar - Ausgabe der “Schweizer Mitteilungen”

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. II - 2012






    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    Waldorfpädagogik und Rassismus

    Ein vernichtenderer Vorwurf als der des Rassismus kann heute kaum erhoben werden – und das zu Recht. Wer ihn vorbringt,  muss deshalb überzeugende Gründe vorweisen können.
    Im Falle der Waldorfschulen und ihres Gründers Rudolf Steiner fehlen solche Gründe. Die Waldorfschulen haben sich wiederholt und nachdrücklich von jeder Form des Rassismus distanziert und durch ihre Praxis unter Beweis gestellt, dass ein solcher Vorwurf jeder Grundlage entbehrt. Rassistische Einstellungen sind an Waldorfschulen unter allen Schularten am wenigsten verbreitet, wie wissenschaftliche Untersuchungen jüngst gezeigt haben. Gegenteilige Behauptungen sind Folge einer unhistorischen und selektiven Interpretation einzelner Aussagen Steiners, die für Theorie und Praxis der Waldorfschulen völlig irrelevant sind.

    Wer Begriffe wie den der 'Wurzelrasse' verwendet, wie Steiner dies für kurze Zeit tat, muss deshalb noch kein Rassist sein. Denn er meinte damit in Abwandlung eines älteren Sprachgebrauches Entwicklungsepochen der Menschheit und nicht-anthropologische Rassen. Von Rassen könne man heute – so Steiner – ohnehin nicht mehr sprechen, es sei denn "in einem solchen Sinne, dass der eigentliche Rassenbegriff seine Bedeutung verliert". Da Steiner Rassenbegriffe für bedeutungslos erklärte, kann auch die kürzlich von offizieller Seite verbreitete Feststellung, sein Werk enthalte "aus heutiger Sicht rassistische Elemente" nicht sachgemäß sein. Dasselbe gilt für die Bewertung mancher Aussagen als diskriminierend, zumal nicht wenige dieser Aussagen von zweifelhafter Authentizität sind.

    Verkannt wird auch, dass die prozesshafte Sprechweise Steiners zunächst den Bewusstseinszustand seiner Zuhörer widerspiegelt, um dann zur Anthroposophie hinzuführen. Auch für Steiners Werk gilt, was jüngst der Vatikan und namhafte Vertreter des Islam festgestellt haben: Traditionen können nicht auf der Basis eines einzelnen Verses oder einer Passage in den jeweiligen Schriften beurteilt werden. Das gilt nicht nur für Offenbarungsschriften: ohne eine adäquate hermeneutische Methode ist ein angemessenes Verständnis der Werke Steiners nicht möglich.

    Rudolf Steiners Haltung zum Rassismus

    Eine Kurzdarstellung zu Rudolf Steiners Haltung zum Rassismus 

    "Die Überwindung des Rassismus durch die Anthroposophie. 'Rassenideale sind der Niedergang der Menschheit'"

    Waldorfschulen gegen Diskriminierung

    Die Stuttgarter Erklärung ist zum Download unter folgendem Link:

    PDF Stuttgarter Erklärung