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19. Mai 2012

Freie Schulen durch Innovationen erfolgreich

Waldorfschulen kindgerechtes Lernen bescheinigt: Prof. Heiner Barz im ZEIT-Gespräch mit Bildungsökonom Prof. Manfred Weiß


17. Mai 2012

Insight

Neues berufsbegleitende Studium in Anthroposophie


16. Mai 2012

Finanzierung

Verband der Projektmanager finanziert Stipendien für Studenten der Alanus Hochschule / Angehende Prozessarchitekten ausgezeichnet



    Terminankündigungen Juni 2012
    Fr, 01 Jun 2012 bis Sa, 30 Jun 2012
    Venustransit 2012
    Di, 05 Jun 2012 bis Mi, 06 Jun 2012
    Jugend Anthroposophie
    Fr, 08 Jun 2012 bis So, 10 Jun 2012




    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    Einrichtungen

    Einrichtungen für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie sind öffentliche Angebote. Sie stehen allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig von weltanschaulichen, religiösen oder ethnischen Gesichtspunkten offen.

    In den meisten Ländern sind sie Teil des sozialen und staatlich geförderten Systems sozialer Angebote. Sie sind vernetzt mit anderen Verbänden und Trägern der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen.

    Oberstes Ziel ist die individuelle Unterstützung und Förderung des einzelnenen Menschen. Diesem Ziel dient auch die Zusammenarbeit mit den Angehörigen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachpersonen.

    Die Einrichtungen sind selbständige Rechtspersonen, die sich in Landesverbänden und internationalen Assoziationen zusammengeschlossen haben.

     

    Einrichtungssuche

    Adressen zur Kontaktaufnahme kann man im Internationalen Verzeichnis der Einrichtungen für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie finden (Download pdf) oder online auf den Seiten der Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie recherchieren

    Angebote in Heilpädagogik und Sozialtherapie

    Heilpädagogik

    Frühberatung

    Schon in den ersten Lebensjahren, manchmal schon den ersten Lebensmonaten können entscheidende Hilfen für Kinder mit Entwicklungsstörungen oder –verzögerungen gegeben werden. Neben den heilpädagogischen, ärztlichen und therapeutischen Massnahmen für das Kind selbst ist die Beratung und Unterstützung der Eltern ein wichtiger Bestandteil.

    Heilpädagogische und integrative Kindergärten

    Die heilpädagogische Förderung geschieht hier in der Gemeinschaft mit anderen Kindern. Die Anregungen für die Entwicklung eines Kindes kommen aus einer gestalteten Umwelt, die Anregungen z.B. durch das heilpädagogische Spiel und durch therapeutische Angebote bietet.

    Heilpädagogische Schulen, Kleinklassenzüge und Integrationsschulen

    Die heilpädagogischen Schulen vermitteln einen Bildungsgang auf der Grundlage der Waldorfpädagogik. Er zeichnet sich aus durch Altersgemässheit der Inhalte, Vertiefung des Lehrstoffes in Epochen und Lernen im Wechsel zwischen Klassengemeinschaft und individueller Förderung. Diese umfasst auch medizinische und therapeutische Betreuung. Heilpädagogische Schulen gibt es in unterschiedlichen Konzeptionen: als Heilpädagogische Tagesschulen, als Kleinklassenzüge an Waldorfschulen, als Schulen in Heimen und als integrative Schulen.

    Schulgemeinschaften, Heimsonderschulen, Institute für Seelenpflege-bedürftige Kinder

    Sie sind für Kinder bestimmt, die aufgrund ihrer persönlichen, familiären oder sozialen Umstände eine ganzheitliche Betreuung, Förderung und Lebensgestaltung brauchen. Hier wirken Lebensbereich (Heim), Schule und Therapie eng zusammen und bilden eine funktionale, soziale und methodische Einheit.

    Ambulante Heilpädagogik

    Hier werden Kinder mit Entwicklungsstörungen, Schulproblemen und seelischen Schwierigkeiten mit dem Ziel betreut und gefördert, sie im Regelkindergarten oder ihrer Regelschule und ihrer Familie belassen zu können.

    Sozialtherapie

    Lebensgemeinschaften für Erwachsene

    Sie bieten eine ganzheitliche Lebensgestaltung, in der Wohnen, Arbeit, Freizeit und kulturelles Leben miteinander verbunden sind. Viele dieser Einrichtungen sind Gemeinschaften von behinderten und nichtbehinderten Menschen. Als eigenständige Lebensform haben sie die Aufgabe, sich als Subsystem mit ihrer Umwelt zu vernetzen, aber insbesondere auch das Anliegen, die individuellen Lebensumstände ihrer einzelnen Bewohner zu unterstützen. Einrichtungen dieser Art finden sich sowohl im städtischen wie im ländlichen Umfeld.

    Arbeitsbereich Tageswerkstatt

    Sie bietet Arbeitsmöglichkeiten in der Herstellung von Produkten, die ästhetischen Wert und Gebrauchsfähigkeit miteinander vereinbaren und deren Herstellungsprozesse den Menschen entsprechen, die sie produzieren. Sie führen die mitarbeitenden Menschen zu einem sozialen Organismus zusammen. Neben verschiedenen Produktionsbereichen gibt es auch therapeutische Angebote und die Möglichkeit zur Weiterbildung.

    Wohngemeinschaften und Betreutes Wohnen

    Sie verbinden die Unterstützung in der Selbstversorgung mit dem Zusammenleben mit anderen. Menschen, die selbständiger leben möchten und können, finden im Betreuten Wohnen individuelle und soziale Unterstützung.

     

     

    Neben der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen gibt es auch Angebote für Suchthilfe, Sozialpsychiatrie und andere Felder sozialer Arbeit.