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Gegenseitige Unterstützung

Die Lebenswirklichkeit der Einrichtungen in den Ländern ist mehr als unterschiedlich: Wohl etabliert in den westlichen Ländern als heilpädagogische oder sozialtherapeutische Zentren mit staatlicher Förderung und Anerkennung, am Rand des Existenzminimums, in der täglichen Sorge ums Überleben in anderen Ländern.

Ein formelles und ein informelles Netzwerk verbindet oft unüberbrückbar scheinende Gegensätze. Das formelle Netzwerk der Einrichtungen, Landesverbände und der internationalen Konferenz für Heilpädagogik bewirken den Transfer von Kompetenz und Beratung sowie wirtschaftlicher Hilfe. Das informelle Netz ist getragen von einzelnen Menschen, die ihre Erfahrung, ihre freundschaftliche Verbundenheit und das Wissen in einem gemeinsamen Entwicklungsstrom zu stehen, für die Brückenbildung zu anderen Ländern, anderen Menschen einsetzen, um damit die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen verbessern zu helfen.

 

 

In mehr als 40 Ländern ...

und auf allen Kontinenten gibt es anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie.

Besonders nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wuchs die Zahl der Einrichtungen wiederum beträchtlich. So wie während des Dritten Reichs in Deutschland anthroposophische Einrichtungen verboten wurden, so war es in kommunistischen Ländern nicht erlaubt, anthroposophische Einrichtungen aufzubauen. Heute gibt es dort Schulen und Heime für Kinder, Werkstätten und Wohnmöglichkeiten für Erwachsene und Ausbildungsstätten für Heilpädagogen und Sozialtherapeuten.

Der Aufbau neuer Einrichtungen konzentriert sich derzeit auf den Tagesschulbereich und integrative Einrichtungen und im Erwachsenenbereich vor allem auf die Schaffung von Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten.