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07. Februar 2012

Großer Erfolg

1. Kongress "Integrative Therapie des Mammakarzinoms"


06. Februar 2012

Weleda steht vor grossen Herausforderungen

Der Verwaltungsrat der Weleda AG und ihre Hauptaktionäre bilden Taskforce angesichts notwendiger Strukturanpassungen


04. Februar 2012

Februar - Ausgabe der “Schweizer Mitteilungen”

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. II - 2012






    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    SEKEMs Boden- und Wasserlabor fördert Entwicklung in der Wüste

    Im Januar 2009 entstand auf der Adleja Farm, 4km von der SEKEM Farm entfernt, das Boden- und Wasserlabor SEKEMs. Es soll wis­senschaftliche Mittel bereitstel­len, SEKEMs erfolgreichen Ansatz zur Begrünung der Wüste systema­tisch umzusetzen. Im Labor werden zum einen Versuche im Bereich der Mikrobiologie gemacht und zum anderen Boden-, Kompost- und Wasseranalysen ausgewertet.(...)

     

    Derzeit werden Versuche durchgeführt, welche „Mischung“ der Mikroorganismen am geeig­netsten für die Kompostbereitung ist. Andere Mikroorganismen wer­den vermehrt und als Biodünger an die bio-dynamisch arbeitenden Farmen verkauft. Diese Organismen haben die Möglichkeit, bestimmte Nährstoffe aus dem Boden oder der Luft den Pflanzen zur Verfügung zu stellen. Andere sind wiederum als nützliche, d.h. die Pflanzen schützende Helfer im Einsatz, die schäd­liche Mikroorganismen angreifen oder erst gar nicht entstehen lassen. 

    Im Analyselabor werden Bodenproben untersucht. Zum einen ist die physikalische, zum anderen die chemische Zusammensetzung für das Pflanzenwachstum wich­tig. Mit den Ergebnissen kann dann beim Anbau gezielt Rücksicht auf Wachstum und Entwicklung genom­men und Einseitigkeiten ausgegli­chen werden.(...)

     

    Im Wasserlabor werden Proben von allen Brunnen SEKEMs regel­mäßig auf ihre Qualität überprüft. Steigt der Salzgehalt oder entste­hen bakterielle Verunreinigungen, können Gegenmaßnahmen schnell eingeleitet werden. Seit 6 Monaten ist auch eine Messstation für Bodenfeuchtigkeit als Versuchsprojekt installiert. In der Tiefe der Wurzeln sind Messsonden angebracht, die aufzeichnen, wie viel Wasser der Boden der­zeit speichert. Dadurch, dass der Wasserbedarf der verschiedenen Pflanzen in den unterschiedlichen Wachstumsphasen bekannt ist, kann nun die Bewässerung genau nach Bedarf gegeben werden. 30% Wasser kann so im Schnitt einge­spart werden.

    Derzeit werden auch Versuche zur Wasserentsalzung durchgeführt. In einer Wetterstation werden zudem Temperatur, Niederschlag und Windgeschwindigkeit gemessen und aufgezeichnet.

    Quelle: SEKEM insight, 2009; Mariam Abouleish, Angela Hofmann

     

     

    Ganzer Artikel

    SEKEM_insight.pdf

    SEKEMs Journal für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in Ägypten