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06. Februar 2012

Weleda steht vor grossen Herausforderungen

Der Verwaltungsrat der Weleda AG und ihre Hauptaktionäre bilden Taskforce angesichts notwendiger Strukturanpassungen


04. Februar 2012

Februar - Ausgabe der “Schweizer Mitteilungen”

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. II - 2012


03. Februar 2012

Demeter gratuliert seinem 15. Preisträger

Förderpreis Ökologischer Landbau für den Dachauer Obergrashof






    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    Bildschaffende Methoden

    Die Erforschung des Lebendigen, Seelischen und Geistigen in der Natur [siehe auch R. Steiner GA 9;  Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung (1904)] macht jeweils spezifische Methoden erforderlich. Anthroposophische Naturwissenschaft versucht, die Sinneswelt so zu betrachten, dass diese Seinsdimensionen erkennbar werden.

    Bildschaffende Methoden sind Hilfsmittel einer Wissenschaft des Lebendigen, entwickelt auf Anregung Rudolf Steiners. Sie kommen dem heutigen Bedürfnis nach qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln aus biologischem Anbau sowie nach komplementären medizinischen Therapien entgegen. Darüber hinaus können wissenschaftliche Vorgehensweisen als bildschaffend bezeichnet werden, die es erlauben, ein Phänomen als bildhaften Ausdruck des Untersuchungsgegenstandes in seinem Kontext anzuschauen.

    Das gemeinsame Prinzip dieser Untersuchungsverfahren - hauptsächlich Kupferchlorid-Kristallisation, Tropfbild-, Steigbild- und Rundbildmethode - besteht darin, eine Probe einem System zuzusetzen, das sich aufgrund einer innewohnenden Labilität schon durch geringfügige Ursachen beeinflussen lässt (non-equilibrium system) und diesen Einfluss in Veränderungen eines gestaltbildenden Vorgangs wiederspiegelt. Die gebildete Gestalt wird dann im Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand ausgewertet (siehe Charakter, Leistung und Grenzen).

    Bildschaffende Methoden sind nicht zu verwechseln mit sog. bildgebenden Verfahren zur Visualisierung von Daten. Sie bringen weder quantitative Ergebnisse, noch leisten sie die Identifikation einzelner Stoffe. Vielmehr dienen sie u.a. der qualitativen Charakterisierung von Lebensmitteln (z.B. Unterscheidung der Anbauart nach konventionell, biologisch-organisch, biologisch-dynamisch) oder Wässern sowie der anthroposophisch-medizinischen Diagnostik.