Anthroposophischer Journalismus

- Bunte Vielfalt, Schwerpunkt Fachjournalismus: anthroposophische Periodika (Foto: Sebastian Jüngel

- Begegnung, Austausch, Fortbildung: Gerald Aregger von der Zeitschrift ‹Gegenwart› während einer Schulung (Foto: Sebastian Jüngel)
Anthroposophischer Journalismus ist in erster Linie Fachjournalismus zu Themenfeldern wie Pädagogik, Landwirtschaft, Medizin und anderen. Die anthroposophische Publizistik ist breit gefächert und reicht von General-Interest-Titeln über Fach- und wissenschaftliche Periodika bis zu Kundenzeitschriften. Die anthroposophisch orientierten Gesellschaften, Verbände und Vereine geben zudem eigene Publikationen heraus, deren Bezug zum Teil die Mitgliedschaft voraussetzt.
Das anthroposophische Medienwesen weist einige Besonderheiten auf:
- kleine Redaktionen und die Orientierung am Inhalt
- Inserate stehen in der Regel geschlossen nach dem redaktionellen Teil. In den letzten Jahren werden mehr und mehr Inserate auch in den redaktionellen Teil eingestreut.
- Die Kulturzeitschrift ‹Die Drei› hat Statuten aufgesetzt, die das Verhältnis von Redaktion und Herausgeber verbindlich regeln.
- Der Info3-Verlag hat eine ausgeprägte Verlagsstrategie, die auch für Experimente offen ist, und leistet unter anderem Informationsservices.
- Die Wochenzeitung ‹Das Goetheanum› nimmt aktiv am Diskurs Qualität im Journalismus teil und entwickelt Gesichtspunkte für einen anthroposophischen Journalismus.
- Das Goetheanum ist Herausgeber der breitesten Palette an öffentlichen Zeitschriften und internen Rundbriefen.
Seit 1997 kommen Vertreter anthroposophischer Redaktionen halbjährlich zu gemeinsamen Arbeitstreffen an wechselnden Orten in Deutschland zusammen.



