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07. September 2010

Staatliche Anerkennung für biologisch-dynamische Fachkräfte

Seit 2009 ist die Dottenfelder Landbauschule die erste staatlich anerkannte Fachschule: Die Absolventen dürfen sich nun „Fachkraft für biologisch-dynamische...


06. September 2010

Impulsgeber für die Gegenwartskunst

Die NZZ Berichterstattung im Feuilleton über die zwei Ausstellungen in Wolfsburg mit der Frage nach der Bedeutung von Rudolf Steiner für die heutige Zeit


02. September 2010

Innovationspreis geht an GLS Bank

Die GLS Bank wurde gestern Abend in Münster als Innovator ausgezeichnet: Für ein neues Portal zur Mikrokreditvergabe in Deutschland erhielt sie den "Bank21...



    Lernfestival Schweiz
    Fr, 10 Sep 2010 bis Sa, 11 Sep 2010
    KONSUMENTEN KONGRESS
    Sa, 11 Sep 2010




    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft und Kulturinitiativen

    Während der jährlich stattfindenden Sommerfestspiele in München 1910–1913 werden „Mysteriendramen“ Rudolf Steiners aufgeführt. Dabei tritt die neu entstehende Bewegungs- und Bühnenkunst Eurythmie in der Darstellung geistiger Vorgänge erstmals in Erscheinung.

    Im Dezember 1912 wird die Anthroposophische Gesellschaft in Köln gegründet, die etwa 3.000 Mitglieder umfasst. Marie von Sivers, Michael Bauer und Carl Unger bilden den Vorstand. Rudolf Steiner wirkt als Berater und Vortragender. Der überkonfessionell christliche Charakter der anthroposophisch orientierten Geisteswissenschaft führt zur Trennung von der Theosophischen Gesellschaft. (siehe auch: Gründungsgeschichte der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft)

    Seit September 1913 und während des Ersten Weltkrieges wird unter Mitarbeit von Helfern und Künstlern aus allen europäischen Ländern das Goetheanum in Dornach bei Basel als internationales Zentrum anthroposophischer Arbeit und Aufführungsort für die Mysteriendramen gebaut. Während der Bauzeit entstehen um das Goetheanum wissenschaftliche und künstlerische Einrichtungen; architektonische Entwürfe zu Wohn- und Zweckbauten von Steiner werden realisiert. Marie Steiner inszeniert Szenen aus Goethes „Faust“ und die Eurythmie wird weiterentwickelt. Die Anthroposophie wird durch das Goetheanum für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar.

    In der Nachkriegszeit engagieren sich Rudolf Steiner und einige seiner Mitarbeiter mit der Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus für eine neue Gesellschaftsordnung. Im April 1919 bittet Emil Molt Rudolf Steiner, die Leitung einer Schule für die Kinder der Arbeiter seiner Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik zu übernehmen, im September wird die erste Waldorfschule in Stuttgart eröffnet. Rudolf Steiner wird zu pädagogischen Kursen in der Schweiz, nach England und Holland eingeladen, weitere Schulgründungen folgen.

    Auf Anregung u. a. von Oskar Schmiedel und Ita Wegman hält Rudolf Steiner Vorträge zur geisteswissenschaftlichen Erweiterung der Medizin, seit 1921 entstehen anthroposophisch orientierte Kliniken und pharmazeutische Produkte.

    In ‚Hochschulkursen’ in verschiedenen europäischen Ländern werden die Praxis und die wissenschaftliche Orientierung der Anthroposophie vorgestellt. Die von einer Konzertagentur organisierten Vortragsreisen Rudolf Steiners finden breite Resonanz in der Öffentlichkeit. Die bis heute erscheinenden Kulturzeitschriften „Das Goetheanum“ und „Die Drei“ werden gegründet. 1922 findet in Wien der internationale West-Ost-Kongress statt. Die Initiative von Theologen, Pfarrern und Theologiestudenten führt einen Menschenkreis um Friedrich Rittelmeyer 1922 zur Gründung der Christengemeinschaft als Bewegung für religiöse Erneuerung.

     

    Emil Molt (1876-1936) Initiator der ersten Waldorfschule 1919
    Albert Steffen (1884-1963), Dichter. Redakteur der Wochenschrift „Das Goetheanum“.
    Ita Wegman (1876-1943), Ärztin. Mitarbeiterin Rudolf Steiners auf medizinischem Feld.
    Rudolf Steiner und Mitarbeiter vor dem entstehenden Goetheanum
    Das erste Goetheanum von Süden. Der Bau wird 1920 eröffnet. In der Sylvesternacht 1922/23 wird der Holzbau durch Brandstiftung zerstört.
    Szene aus Rudolf Steiners Drama: „Die Pforte der Einweihung“ (1910). Zwischen 1910 und 1913 finden jährliche Sommerfestspiele in München statt. Rudolf Steiner schreibt je ein Drama, das von Mitgliedern für Mitglieder der Gesellschaft gespielt wird.
    Eröffnungsfeier der ersten Waldorfschule 1919

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