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9.05.08

Der 2. Goetheanum-Bau in seiner Landschaft

Eine Ausstellung mit Photographien von Christiaan Stuten 23. Mai bis 30. August 2008 ...

 

 


7.05.08

FondsGoetheanum

30 Tage später: FondsGoetheanum. Genau ein Monat ist vergangen, seit der erste FondsGoetheanum-Prospekt, welcher der biologisch-dynamischen Landwirtschaft gewidmet ist,...


6.05.08

Nachhaltige Entwicklung als Schicksalsfrage 13.-14.9.2008

An diesem Kolloquium möchten wir im Gespräch mit Wissenschaftlern und Akteuren für eine Nachhaltige Entwicklung ein Stück weit erhellen, was hier mit...

Anthroposophische Geisteswissenschaft

Anthroposophie – wörtlich aus dem Griechischen: Weisheit vom Menschen (Anthropos: Mensch; Sophia: Weisheit) dem Sinn nach: „Bewusstsein des Menschentums“ (siehe: zum Begriff "Anthroposophie").

Anthroposophie steht in der abendländisch-christlichen Tradition philosophischer und religiöser Versuche des Menschen, sich selbst zu verstehen. Entstanden mit Beginn des 20. Jahrhunderts (siehe: zur Geschichte der Anthroposophie) zeichnet sich Anthroposophie aus durch eine Erweiterung der Erkenntnis (spiritueller Realismus) und die Entwicklung individueller Handlungsverantwortung (ethischer Individualismus).

Als ethischer Individualismus erschliesst und fördert sie die Fähigkeit des Menschen zur freien Selbstbestimmung; dazu gehört, dass er sich in den Folgen seiner Handlungen erkennt. Als spiritueller Realismus eröffnet sie neue Dimensionen der Wirklichkeit, in denen ein geistiges Menschenverständnis als reflektierte Erfahrung das physisch-psychologische Menschenbild erweitert und modifiziert (siehe: zentrale Fragestellungen).

In diesem Sinne ist Anthroposophie eine „Versuchsmethode des allgemein Menschlichen und der allgemeinen Welterscheinungen“, ein „Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.“

Anthroposophie wandelt Wissenschaft zu Lebenspraxis und Lebenspraxis zu spiritueller Kultur. Diese wechselseitige Umwandlung kann als künstlerischer Vorgang gesehen werden und neue Ansätze für das Kunstschaffen geben. Auf diese Weise entfaltet sich anthroposophische Geisteswissenschaft durch die Entwicklung individueller Fähigkeiten als kulturell-zivilgesellschaftliches Engagement.