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31. August 2010

Auf dem Weg zur Wir-Kultur

Ist biodynamische Landwirtschaft nicht per se auch sozial? Schließlich erzeugen Demeter-Bauern und –Gärtner umweltverträglich gesunde Lebensmittel.


30. August 2010

Kosmos Steiner aktualisiert

„Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart“ und „Rudolf Steiner - Die Alchemie des Alltags“ - Online Video-, Hörfunk- und aktuelle Textbeiträge


27. August 2010

Zum ersten Mal biodynamisch gezüchtete Sorten bei Gemüse und Getreide zertifiziert

Nun konnten die ersten biodynamisch gezüchtete Sorten zertifiziert werden: 25 Gemüsesorten, die auf den Verein Kultursaat e.V. in Bingenheim angemeldet sind, und zwei...



    Festveranstaltung
    Fr, 03 Sep 2010 bis Sa, 04 Sep 2010
    KREBS - WAS NUN?
    Fr, 03 Sep 2010
    Lernfestival Schweiz
    Fr, 10 Sep 2010 bis Sa, 11 Sep 2010




    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Zentrale Fragestellungen

    Anthroposophie versteht sich als ein wissenschaftlich fundierter Erkenntnisweg (siehe Erkenntniswissenschaft). Durch individuelle Schritte führt dieser Weg zu neuen Erkenntnissen und Lebensimpulsen. Anthroposophie umfasst daher kein System von festgelegten Themen und Ansichten. Ihre zentralen Fragestellungen ergeben sich aus einer existentiellen Auseinandersetzung von Zeitgenossen mit der Gegenwart. Einige leitdende Gedanken sind dabei:

    In den letzten Jahrhunderten hat der Mensch zunehmend Verantwortung für seine eigene Existenz, für die Formen des Zusammenlebens und die Gestaltung seiner Lebenswelt übernommen. Dafür muss er sich auch hinreichend befähigen (siehe Sozialgestaltung und -kompetenz). Zunehmend hat er auch mit dem Paradox zu leben, dass er sich erst selbst zu dem entwickeln muss, was er seinem Wesen nach sein kann (Erkenntnisweg und Anthropologie). Welche Idee des Menschen er sich dabei als Ideal setzt, liegt in seiner individuellen Entscheidung - und wird bindend für die eigene Zukunft. Sein Menschenbild schafft somit Wirklichkeit und konfrontiert den Einzelnen mit seinen eigenen Existenzentscheidungen (Reinkarnation und Karma). Diese Freiheitsfähigkeit ist im 20. Jahrhunderts zunehmend existenzielle Lebensproblematik geworden: denn die Konsequenzen des Menschenbildes betreffen zunehmend die soziale und natürliche Mitwelt. Der Mensch steht so in wachsendem Mass in einem schöpferischen Zusammenhang mit der ganzen Welt. Anthroposophie als Geisteswissenschaft versucht diesen schöpferischen - d.h. geistigen - Zusammenhang zu verstehen und im Verstehen teilhabend mitzugestalten (Kosmologie, Entwicklungs- und Zeitfragen).

    Dieser Zusammenhang drückt sich in nebenstehendem zentralen Themenspektrum der Anthroposophie aus, das durch Rudolf Steiner terminologisch geprägt wurde und seitdem vorwiegend in diesem Sprachgebrauch verwendet wird.

    >>Die Sammlung von Quellentexten befindet sich im Aufbau<<