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12. März 2010

GLS Bank beim GABV-Gipfel in Bangladesch

GLS Bank setzt sich im globalen Netzwerk für eine nachhaltige Zukunft im Bankenwesen ein


10. März 2010

SEKEM Insight

Die neuste Ausgabe wieder mit einigen interessanten Berichten aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ...


08. März 2010

Die März-Ausgabe der Schweizer Mitteilungen

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. III/ 2010



    Das Rosenkreuz in Europa, 1604–2012
    Fr, 19 Mär 2010 bis So, 21 Mär 2010
    7. Forschungskolloquium
    Fr, 19 Mär 2010
    ÖkoMesse Schwäbisch-Hall
    Fr, 16 Apr 2010 bis So, 18 Apr 2010




    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Zum Begriff "Anthroposophie"

    Aus den griechischen Worten "anthropos" (Mensch) und "sophia" (Weisheit) zusammengesetzt heisst "Anthroposophie" wörtlich "Weisheit vom Menschen" - ähnlich wie "Philosophie" mit "Liebe zur Weisheit" übersetzt werden kann. Das Wort selbst ist keine Schöpfung Rudolf Steiners, sondern ist bis in die frühe Neuzeit zurück nachweisbar. Bereits 1575 wurde es für eine "Kenntnis der natürlichen Dinge" und der "Klugheit in menschlichen Angelegenheiten" verwendet. Im 19. Jahrhundert wird der Begriff von Schelling, Troxler oder I. H. Fichte als Name einer neu zu begründenden Wissenschaft verwendet (siehe historische Quellentexte).

    Steiner macht im Verlauf seines Lebens verschiedene Versuche, knapp zu umreissen, was er unter Anthroposophie versteht:

    „Anthroposophie ist Bewusstsein seines Menschentums“ (GA 257, Vortrag vom 13.2.1923)

    „Eine Versuchsmethode des allgemein-menschlichen und der allgemeinen Welterscheinungen“ (GA 259, S. 173f, Ansprache, 19.8.1923)

    „Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte.“ (GA 26, S. 14)

    Rudolf Steiner wollte ursprünglich keine feste Bezeichnung für die von ihm angeregte Erkenntnis- und Lebenspraxis haben. Im Gegenteil wollte er jede Woche ein neues Wort für sie finden: dem äusserlich möglichen Eindruck eines geschlossenen Lehrsystems sollte dadurch entgegengewirkt werden.

    Synonym verwendet Steiner auch "Geisteswissenschaft", "anthroposophische Geisteswissenschaft" oder "Geheimwissenschaft", im Sinne eines seiner Hauptwerke: "Die Geheimwissenschaft im Umriss" (GA 13). Im engeren Sinn verwendet Steiner den Terminus als Titel einer Fragment gebliebenen Schrift, in der Anthroposophie in einer Mittelstellung zwischen Theosophie und Anthropologie verortet wird (GA 45).

    Bewusstsein seines Menschentums...

    "Im Grunde genommen soll ja Anthroposophie nicht anderes sein als jene Sophia, das heisst jener Bewusstseinsinhalt, jenes innerlich Erlebte in der menschlichen Seelenverfassung, die den Menschen zum vollen Menschen macht. Nicht 'Weisheit vom Menschen' ist die richtige Interpretation des Wortes Anthroposophie, sondern 'Bewusstsein seines Menschentums' "
    (aus: Rudolf Steiner, GA 257, S. 76)