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31. August 2010

Auf dem Weg zur Wir-Kultur

Ist biodynamische Landwirtschaft nicht per se auch sozial? Schließlich erzeugen Demeter-Bauern und –Gärtner umweltverträglich gesunde Lebensmittel.


30. August 2010

Kosmos Steiner aktualisiert

„Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart“ und „Rudolf Steiner - Die Alchemie des Alltags“ - Online Video-, Hörfunk- und aktuelle Textbeiträge


27. August 2010

Zum ersten Mal biodynamisch gezüchtete Sorten bei Gemüse und Getreide zertifiziert

Nun konnten die ersten biodynamisch gezüchtete Sorten zertifiziert werden: 25 Gemüsesorten, die auf den Verein Kultursaat e.V. in Bingenheim angemeldet sind, und zwei...



    Festveranstaltung
    Fr, 03 Sep 2010 bis Sa, 04 Sep 2010
    KREBS - WAS NUN?
    Fr, 03 Sep 2010
    Lernfestival Schweiz
    Fr, 10 Sep 2010 bis Sa, 11 Sep 2010




    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Zum Begriff "Anthroposophie"

    Aus den griechischen Worten "anthropos" (Mensch) und "sophia" (Weisheit) zusammengesetzt heisst "Anthroposophie" wörtlich "Weisheit vom Menschen" - ähnlich wie "Philosophie" mit "Liebe zur Weisheit" übersetzt werden kann. Das Wort selbst ist keine Schöpfung Rudolf Steiners, sondern ist bis in die frühe Neuzeit zurück nachweisbar. Bereits 1575 wurde es für eine "Kenntnis der natürlichen Dinge" und der "Klugheit in menschlichen Angelegenheiten" verwendet. Im 19. Jahrhundert wird der Begriff von Schelling, Troxler oder I. H. Fichte als Name einer neu zu begründenden Wissenschaft verwendet (siehe historische Quellentexte).

    Steiner macht im Verlauf seines Lebens verschiedene Versuche, knapp zu umreissen, was er unter Anthroposophie versteht:

    „Anthroposophie ist Bewusstsein seines Menschentums“ (GA 257, Vortrag vom 13.2.1923)

    „Eine Versuchsmethode des allgemein-menschlichen und der allgemeinen Welterscheinungen“ (GA 259, S. 173f, Ansprache, 19.8.1923)

    „Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte.“ (GA 26, S. 14)

    Rudolf Steiner wollte ursprünglich keine feste Bezeichnung für die von ihm angeregte Erkenntnis- und Lebenspraxis haben. Im Gegenteil wollte er jede Woche ein neues Wort für sie finden: dem äusserlich möglichen Eindruck eines geschlossenen Lehrsystems sollte dadurch entgegengewirkt werden.

    Synonym verwendet Steiner auch "Geisteswissenschaft", "anthroposophische Geisteswissenschaft" oder "Geheimwissenschaft", im Sinne eines seiner Hauptwerke: "Die Geheimwissenschaft im Umriss" (GA 13). Im engeren Sinn verwendet Steiner den Terminus als Titel einer Fragment gebliebenen Schrift, in der Anthroposophie in einer Mittelstellung zwischen Theosophie und Anthropologie verortet wird (GA 45).

    Bewusstsein seines Menschentums...

    "Im Grunde genommen soll ja Anthroposophie nicht anderes sein als jene Sophia, das heisst jener Bewusstseinsinhalt, jenes innerlich Erlebte in der menschlichen Seelenverfassung, die den Menschen zum vollen Menschen macht. Nicht 'Weisheit vom Menschen' ist die richtige Interpretation des Wortes Anthroposophie, sondern 'Bewusstsein seines Menschentums' "
    (aus: Rudolf Steiner, GA 257, S. 76)