Seitdem es das Goetheanum gibt, stehen Aufführungen einer eigenen Bühne und Gastspiele auf dem Programm. In zwei Theatersälen mit 1000 und 450 Plätzen werden Schauspiel und Eurythmie, Konzerte und Rezitationen geboten. Es spielen das Schauspiel- und Eurythmie-Ensemble des Goetheanum sowie Bühnengruppen, Musiker und Solisten aus aller Welt.
Im Zentrum vielfältiger klassischer und moderner Aufführungen, eurythmischer Inszenierungen und Musik standen und stehen Goethes Faust und die Mysteriendramen Rudolf Steiners. An die Goetheanum-Bühne angeschlossen sind ausserdem eine Puppenspielbühne und eine Sprach- und Schauspielausbildung.
http://www.goetheanum-buehne.ch/
Faust, eines der grössten Theaterwerke der Weltliteratur, wurde zwischen April und August 2004 an der Goetheanum-Bühne in beiden Teilen ungekürzt aufgeführt. Faust wird seit seiner Weltpremiere im Jahre 1938 am Goetheanum als Gesamtkunstwerk verstanden, bei dem Sprache, Schauspiel, Eurythmie und Licht zusammenwirken.
Uraufführung der Mysteriendramen Rudolf Steiners zwischen 1910 und 1913 inspirierten zum Bau des Goetheanum. Sie konkretisieren in dramatischer Form individuelles und gemeinschaftliches Entwicklungsgeschehen. Für die Bühne, die Mitwirkenden und die Zuschauer bedeuten die vier Mysteriendramen - die rund 24 Stunden Spielzeit beanspruchen - immer wieder erneute Herausforderungen auf allen Ebenen. Sie bilden einen Mittelpunkt der Arbeit am Goetheanum.
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