Mit den Fingern denken lernen
In einer Welt, in der Wissensstand und Wissenstransfer eine gewaltige Steigerung und zugleich rasche Abnützung erfahren, sind grundlegende Arbeits- und Lerntechniken erforderlich und ein unspezialisiertes praktisches Können, das sich später in den verschiedensten Arbeitsgebieten anwenden lässt.
Handeln durch geschickte Finger
Besondere Aufmerksamkeit schenken wir der Ausbildung der Feinmotorik, der Fingerfertigkeit, der Koordination von Händen und Füssen. Hierzu trägt selbst der Rechenunterricht bei, wenn das Einmaleins rhythmisch stampfend, hüpfend und klatschend geübt wird, oder ebenso das Schreiben, das wir aus dem Malen entwickeln. Speziell üben wir die Fingerfertigkeit beim Häkeln, Sticken, Nähen, Stricken oder beim Leier-und Blockflötenspiel in den unteren Klassen.
Die Sache korrigiert, nicht der Lehrer
Planen, tun und prüfen; Holz sägen, schnitzen, feilen, hobeln; Pflanzen säen, pikieren, pflegen, pfropfen, verwerten; Steine meisseln, schleifen, polieren; Eisen glühen, biegen, schrecken, härten ...
Jede Schule legt beim Handwerksunterricht andere Schwerpunkte. Geschult werden Sorgfalt, Konzentration, Einfühlungsvermögen, Ausdauer.
