Waldorfpädagogik - Erziehungskunst
Es ist berechtigt, von der Erziehungskunst Rudolf Steiners zu sprechen. In jeder einzelnen Schule sind es doch die Lehrer, die diese Erziehungskunst an Ort und Stelle realisieren. Jede Schule in jedem Land hat also ihr eigenes Gepräge, ihre individuelle Ausgestaltung dieser Erziehungskunst. Und doch sind es unverkennbar Waldorfschulen, weil sie sich aus dem Geist inspirieren lassen.
Der Geist ist universell. Wird er von Menschen gelebt, wird er individuell.
Hinzu kommt, dass die Bedingungen und Lebensaufgaben von Land zu Land, von
Kontinent zu Kontinent verschieden sind, wodurch das Einmalige einer Schulgemeinschaft geprägt wird. Im Zentrum steht aber immer, trotz aller Unterschiede, der werdende Mensch: das Kind.
Nachfolgend ein Aufsatz über die Grundlagen der Waldorfpädagogik von Dr. Heinz Zimmermann.
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Einführende Literatur
Primärliteratur (Rudolf Steiner):
Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik (I), GA 293
Erziehungskunst. Methodisch-Didaktisches (II), GA 294
Erziehungskunst. Seminarbesprechungen und Lehrplanvorträge (III)
Sekundärliteratur:
Frans Carlgren: Erziehung zur Freiheit, 9.aktualisierte Auflage 2005, Verlag Freies Geistesleben (VFG)
Stefan Leber (Hrsg.): Waldorfschule heute, aktualisierte Neuausgabe 2001, VFG
Johannes Kiersch: Die Waldorfpädagogik, 10. akt. Auflage 2004, VFG
Tobias Richter: Pädagogischer Auftrag und Unterrichtsziele - vom Lehrplan der Waldorfschule, 2003, VFG
Stefan Leber/Walter Liebendörfer: Anthroposophie und Waldorfpädagogik in den Kulturen der Welt, 1997, VFG
Peter Loebell: Ich bin, der ich werde, 2004, VFG
Weitere ausführlichere und themenbezogene Literaturangaben finden Sie unter: www.paedagogik-goetheanum.ch/983.html
