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07. September 2008

ANDERZEIT II | 1. – 5. Oktober 2008 | Goetheanum Schweiz

›Was ist an der Zeit?‹ lautet die Ausgangsfrage dieser Veranstaltungsreihe. Teil I antwortete mit dem Leitsatz ›Vier Tage Gespräch‹. Eröffnet...


05. September 2008

„Schwarzbuch Waldorf“ ohne jede wissenschaftliche Qualifikation

Grandts Bild der Waldorfschule als eines okkulten Unterwanderungs-Apparats hat mit Waldorf-Kritik so viel zu tun wie eine Sendung von Galileo-Mystery mit dem Nobelpreis...


05. September 2008

Michael Grandts "Schwarzbuch Waldorf"

Abstruses Zerrbild von Anthroposophie und Waldorfpädagogik. Mit Michael Grandts „Schwarzbuch Waldorf“ ist die Anti-Waldorfliteratur auf ihrem intellektuellen...

Waldorfpädagogik und Antisemitismus

 

Eine wissenschaftliche Studie weist nach, dass der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner (1861-1925), ein aktiver Gegner des Antisemitismus war. Auch von einem Antijudaismus kann bei ihm keine Rede sein. Die Studie hat bei jüdischen Mitbürgern inzwischen hohe Anerkennung gefunden. Damit sind anderslautende Behauptungen, die seit einiger Zeit kursieren, widerlegt. Steiner unterhielt zu vielen bedeutenden jüdischen Persönlichkeiten freundschaftliche Beziehungen. Erst kürzlich hat der bekannte Anthroposoph Hans Stockmar wegen seiner vorbildlichen Haltung in der NS-Zeit postum die höchste Auszeichnung des Staates Israel erhalten.3 Es gibt zwar vereinzelte Äußerungen Steiners, die bei der heute hoch entwickelten Sensibilität in diesen Fragen als antisemitisch missverstanden werden können. Die kritischen Bewertungen geistiger Richtungen, die Steiner auch gegenüber anderen Strömungen seiner Zeit vornahm, sind kein Ausweis antisemitischer Haltung; denn seine Grundüberzeugung, die sein gesamtes Lebenswerk durchzieht, war: „Rassenideale sind der Niedergang der Menschheit”. Der Kampf gegen den Antisemitismus rechtfertigt es nicht, jede kritische Äußerung über die historische Rolle des Judentums als unzulässig oder gar als antisemitisch abzuqualifizieren. (mehr im pdf-Dokument)

antisem_kurz.pdf