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19. November 2008

Romantik – Impulse für eine kulturelle Identität

Das Symposium der Alanus Hochschule setzt sich mit den Kernimpulsen der Romantik auseinander, indem es insbesondere den interdisziplinären Ansatz von bildender Kunst,...


18. November 2008

Rüttihubeliade 08

Freitag, 26. Dezember bis Dienstag, 30. Dezember 2008 - Neun aufeinanderfolgende Konzerttage im Kulturzentrum Rüttihubelbad ...


17. November 2008

‹der sechste tag›

Das 50minütige Werk, im Rahmen der Tagung und Ausstellung 'between planets', zeichnet die Evolution und die Beziehung des Menschen zu den Planetensphären nach:...

Enno Schmidt

Textprobe

Johanna Giovannini: Wenn du nach deinem Beruf gefragt wirst, dann sagst du, du seist: Maler.


Enno Schmidt: Ja, Künstler. Und zur Ergänzung, Maler. Künstler ist ja eine Abkürzung. Und wenn die Frage etwas ernster gemeint ist, sage ich: Das ist schwierig zu sagen, ich mache verschiedene Sachen. Aber unter Maler kann man sich was vorstellen. Ja, sicher, ein Maler malt Bilder. Und dann kann man sich darüber streiten, ob die gut sind oder nicht, ob der was kann oder ob er Bilder malt, die mein Kind auch malen könnte. Nun male ich ja schon seit Jahren mit Kindern, das heißt, ich bin anwesend, wenn Kinder malen. Und je aufmerksamer ich dabei werde, desto mehr wird das, was sich da vollzieht, mir zum Geheimnis. Und je jünger die Kinder sind, je weniger sie unter Druck stehen, das zu malen, was die Erwachsenen von ihnen erwarten, desto mehr kann ich erleben, dass das, was man sich so selbstverständlich unter Malen vorstellt, nicht unbedingt dem entspricht, was da tatsächlich vor sich geht. Ich erlebe diese Kinderbilder als Rätsel. Und manchmal geben die Kinder selbst Hinweise, indem sie erzählen, was sie malen.


Kannst du dich an ein Bild erinnern, das du als Kind gemalt hast?


Ja, eines zum Beispiel, das war das Bild vom Christkind mit Adern, aus Adern. Damals war ich ungefähr 4 Jahre. Das war eine Entdeckung, die hat mich bewegt, war sehr spannend. Ja, wie war das? Mir war diese Frage bohrend, dass nicht das Äußere – wie ein Mensch von außen aussieht – das Wirkliche ist, sondern das Innere, was man ja auch als sich fühlt. Das ist ja viel echter.Wenn

man sich das Knie aufschürft, dann kommt Blut raus. Das ist also Innen. Die Adern sieht man auch durch die Haut. Da war dieses Gefühl, das sei etwas vom Wirklicheren, und so wollte ich es malen.

Johanna Giovannini im Gespräch mit Enno Schmidt

Heraus aus den Ateliers
Die Kunst in den Unternehmen

Bild Enno Schmidt

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