Margarita Woloschin
31.1.1882-2.11.1973
Margarita Woloschin war eine weit über die anthroposophischen Kreise hinaus wirkende Malerin, betätigte sich aber auch als Schriftstellerin. Sie wurde am 31. Januar 1882 als erstes Kind des Großkaufmannes Wassily Michailowitsch Sabaschnikow und seiner Ehefrau Margarita Alexiewna Andrejewa in Moskau geboren. Der Vater stammte aus Sibirien, die Mutter aus einer angesehenen Moskauer Familie.
begleitete sie Rudolf Steiner auf vielen Vortragsreisen und wuchs immer mehr in die Rolle einer Vermittlerin zwischen Anthroposophie und Russentum hinein. Sie dolmetschte, übersetzte (u. a. die "Die Geheimwissenschaft im Umriss"), lieferte mündliche und schriftliche Berichte bei ihren Moskauer Freunden ab und wirkte bei der Begründung der russischen Anthroposophischen Gesellschaft am 20. September 1913 mit
In demselben Jahr hatte sie bei den Mysteriendramen in München als Eurythmistin zum ersten Mal auf der Bühne gestanden - sie gehörte zu den ersten Schülerinnen von Lory Maier-Smits. Als 1914 in Dornach der Bau des ersten Goetheanum begann, war Margarita Woloschin zunächst als Schnitzerin tätig, bis Rudolf Steiner ihr auftrug zwei von den sieben Motiven in der kleinen Kuppel - den “Ägypter“ und den “Slawischen Menschen“ - zu malen. Hier erlebte sie eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn der Kunst.
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