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13. März 2010

didacta 2010

Bund der Freien Waldorfschulen startet bundesweite Kampagne zur Lehrergewinnung


12. März 2010

GLS Bank beim GABV-Gipfel in Bangladesch

GLS Bank setzt sich im globalen Netzwerk für eine nachhaltige Zukunft im Bankenwesen ein


10. März 2010

SEKEM Insight

Die neuste Ausgabe wieder mit einigen interessanten Berichten aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ...



    Das Rosenkreuz in Europa, 1604–2012
    Fr, 19 Mär 2010 bis So, 21 Mär 2010
    7. Forschungskolloquium
    Fr, 19 Mär 2010
    ÖkoMesse Schwäbisch-Hall
    Fr, 16 Apr 2010 bis So, 18 Apr 2010




    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Joseph Beuys

    Lebenslauf

    (zusammengestellt von Klaus Tesching, Münster und Rainer Rappmann, Wangen/Allgäu)
    FIU-Verlag: www.FIU-Verlag.com


    1921 Geboren in Krefeld am 12. Mai, Kindheit in Rindern und Kleve am Niederrhein

    1940 Abitur am Gymnasium in Kleve

    1941-46 Kriegsdienst (Bordfunker, Sturzkampfflieger), schwere Verwundungen, Gefangenschaft seit 1945/46 Beschäftigung mit u.a. dem Werk von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, beeindruckt insbes. von dessen naturwissenschaftl. Kenntnissen

    1947-52 Ausbildung zum Bildhauer an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, zunächst bei Josef Enseling, ab 1949 bei Ewald Mataré

    1952-54 Meisterschüler bei Ewald Mataré

    1953 Erste Ausstellung im Haus der Brüder van der Grinten in Kranenburg. Anschließend wird sie im Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal gezeigt.

    1952-59 Atelier in Düsseldorf

    1956/57 Beuys in einer schweren Lebenskrise, u.a. Arbeit auf dem Feld des Hofes van der Grinten

    1959 Heirat mit Eva Wurmbach

    1961-72 Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

    1962 Geburt des Sohnes Wenzel

    seit 1963 Teilnahme an der Fluxusbewegung mit eigenen, spektakulären (damals aber lediglich als "Geheimtip" gehandelten) Aktionen mit Schwerpunkt in den 60er Jahren: u.a. "Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt"(1965), "Manresa" (1966), "Eurasienstab" (1967/68), Titus/Iphigenie" (1969), "I like America and America likes Me" Coyotenaktion (1974)

    1964 Teilnahme am "Festival der neuen Kunst" in Aachen, schlagartiges Bekanntwerden durch eine geistesgegenwärtige Heilsgeste mit Kruzifix und blutender Nase nach Angriff aus dem Publikum, erste Einladung zur Teilnahme an der documenta in Kassel (Zeichnungen und Plastik), Geburt der Tochter Jessyka

    1967
    Gründung der "Deutschen Studentenpartei" (DSP)

    1968 Teilnahme an der documenta 4 (Rauminstallation, später Sammlung Ströher, bis heute Hess. Landesmuseum, Darmstadt)

    ab 1968 bedeutende Rauminstallationen und Environnnements, u.a. "The pack/Das Rudel") (1969) "Voglio vedere le miei montagne" (1971) "Zeige deine Wunde" (1976) "Straßenbahnhaltestelle" (1976) "Richtkräfte" (1977) "Unschlitt/Tallow" (1977) "Feuerstätte" I (1978) und II (1979) "Das Kapital 1970 - 1977" (1980/81) "Wirtschaftswerte" (1980) "Vor dem Aufbruch aus Lager I" (1981) "Dernier espace aver introspecteur" (1982) "Hirschdenkmäler 1948-1982" (1983) "hinter dem Knochen wird gezählt - Schmerzraum" (1983) Plight (1985) "Palazzo Regale" (1985/86)

    1970
    Gründung der "Organisation der Nichtwähler, Freie Volksabstimmung" mit Büro in der Düsseldorfer Altstadt

    1971 Gründung der "Organisation für Direkte Demokratie durch Volksabstimmung"

    1972 Teilnahme an der documenta 5, Einrichtung eines Informationsbüros der "Organisation für Direkte Demokratie durch Volksabstimmung" mit permanentem Diskussionsforum, Besetzung des Studentensekretariats der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, fristlose Entlassung aus dem Hochschuldienst wegen "Hausfriedensbruch" durch den damaligen Wissenschaftsminister Johannes Rau. Der von Beuys angestrengte Rechtsstreit endete 1978 mit der Feststellung der Unrechtmässigkeit der Kündigung.

    1973 Gründung des Vereins zur Förderung einer "Freien internationalen Hochschule für Kreativität und interdisziplinäre Forschung e.V." durch Joseph Beuys, Klaus Staeck, Georg Meistermann und Willi Bongard. Teilnahme u. Mitwirkung beim Achberger "Jahreskongreß Dritter Weg", Kennenlernen und Aufnahme der urbildhaften Forschungen eines neuen Geld- und Kapitalbegriffs von Wilhelm Schmundt (1898-1992).

    1974 Erste USA-Reise mit dem Programm "Energy Plan for the Westem Man" und Ausstellungen in Irland und Großbritannien mit "The secret block for a secret person in Ireland", Gastprofessur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg

    1975 Beuys erleidet einen Herzinfakt.

    1976 Verleihung des Ehrendoktortitels des Nova Scotia College of Art and Design in Halifax (Kanada), Spitzenkandidat der AUD (Aktionsgemeinschaft unabhängiger Deutscher) in NRW im Zuge der sich formierenden Alternativbewegung, die 1979 zur Gründung der grünen Partei führt, erhält Beuys in Düsseldorf-Oberkassel 600 Stimmen, entspr. ca. 3% der Wahlberechtigten.

    1977 Lichtwark-Preis der Freien- und Hansestadt Hamburg, Teilnahme an der documenta 6, Installation der "Honippumpe am Arbeitsplatz" und Einrichtung eines Forums (100 Tage) für die "Freie Internationale Universität" FIU

    1978 Thorn-Prikker-Ehrenplakette der Stadt Krefeld, Ernennung zum Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, Ruf an die Hochschule für angewandte Kunst in Wien, den Beuys im Februar 1979 ablehnt.

    1979 Erste Begegnung mit Andy Warhol in Düsseldorf, Verleihung des Kaiserrings der Stadt Goslar, umfassende Retrospektive im Guggenheim Museum, New York

    1980 Kandidatur für "Die Grünen" auf der Landesliste in NRW, Ernennung zum
    Mitglied der Royal Academy of Fine Arts in Stockholm

    1982 Teilnahme an der documenta 7 mit der Aktion "7000 Eichen", die in einem Zeitraum bis 1987 (nach Beuys' Tod) vom Verein der FIU gepflanzt werden.

    1983-85 Zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen

    1986 Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises der Stadt Duisburg am 12. Januar. Am 23. Januar stirbt Joseph Beuys in Düsseldorf

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