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10. März 2010

SEKEM Insight

Die neuste Ausgabe wieder mit einigen interessanten Berichten aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ...


08. März 2010

Die März-Ausgabe der Schweizer Mitteilungen

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. III/ 2010


04. März 2010

Suizidhilfe: Anthroposophische Organisationen unterstützen die Vorschläge des Bundesrates

14 anthroposophische Organisationen und Institutionen, die mehrheitlich im Gesundheitsbereich tätig sind, unterstützen in ihrer Stellungnahme zur Suizidhilfe die...






    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Demeter-Empfang im Europäischen Parlament in Brüssel

    Presseerklärung von Demeter International

    23. November 2004

    Demeter-Empfang im Europäischem Parlament in Brüssel: „Qualität muss Vorrang haben“
    Demeter International, der internationale ökologische Anbauverband mit der längsten Tradition und den höchsten Qualitätsansprüchen, lud die Europa-Abgeordneten des Landwirtschaftsausschusses sowie des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit zu einem Empfang im Europäischen Parlament und viele Politiker nutzten die Chance zum Gedankenaustausch. Besondere Themen der Veranstaltung waren die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2006 and speziell die Frage, wie die Finanzierung der zweiten Säule – Programme für die Ländliche Entwicklung – gesichert werden kann. Außerdem ging es um aktuelle Fragen wie diese:

    Wie weit reicht der politische Verbraucherschutz? Wie viel Eigenverantwortung kann die Landwirtschaft übernehmen?

    Konsequenzen des „Hygienemaßnahmen-Paketes“ der EU für die Herstellung der biologisch-dynamischen Präparate and die handwerkliche Verarbeitung von Lebensmitteln.

    Die „Zwangsvitaminisierung“ von Babynahrung durch die EU-Richtlinie 96/5/EG gegen den Willen ökologischer Produzenten und Konsumenten in der EU.

    Zudem wurden Aspekte ländlicher Entwicklungsprogramme diskutiert, wie etwa die Frage der Standardisierung gegenüber einem individuellen Ansatz.

    Der Europa-Abgeordnete Friedrich Wilhelm Gräfe zu Baringdorf (Stellvertretender Vorsitzender des Agrarausschusses) konstatierte zur Ländlichen Entwicklung nach 2006: „Die EU sollte auch weiterhin die Verantwortung für die GAP in der Ländlichen Entwicklung übernehmen. Für die ländlichen Regionen ist es eminent wichtig, dass sie weiterhin öffentliche Beihilfen von der EU erhalten, besonders durch das LEADER-Programm und dass diese nicht reduziert werden.“

    Nikolai Fuchs, EU-Koordinator von Demeter International, appellierte an die EU, die gegenwärtige überzogene Normierung im Bereich der Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung zu reduzieren. Darüber hinaus plädierte er für einen differenzierteren Wissenschaftsansatz in der Agrar- und Verbraucherschutzpolitik: „Die EU fördert die industrielle Nahrungsmittelproduktion durch überzogene Hygiene-Verordnungen. Lebensmittel könnten dadurch sicherer werden, aber für den Preis eines Qualitätsverlustes. Letzterer verringert aber die einzig reelle Chance der zukünftigen europäischen Lebensmittelproduktion – nämlich der Erzeugung von qualitativ hochwertiger Nahrung.“

    Demeter International lud die Abgeordneten des Europa-Parlamentes anschliessend zu einem Büffet mit exquisitem biologisch-dynamischen Wein und Demeter-Champagner ein, der von dem berühmten Champagner-Produzenten, Jean Pierre Fleury, präsentiert wurde.

    Demeter International
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    Renée Herrnkind
    Demeter-Pressesprecherin
    fon +49 (0)6445/922938