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Ernährungsstudie

Der folgende Auszug des Berichtes zur Ernährungsstudie des Forschungrings für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise wurde in der Fachzeitschrift Lebendige Erde in der Ausgabe 04/2003 veröffentlicht.

Darüber hinaus wurde die Ernährungsstudie am 10. März 2004 im zweiten Programm (ZDF) des deutschen Fernsehns in "abenteuerWissen" ausgestrahlt.

Ein wissenschaftliche Veröffentlichung befindet sich in der Vorbereitung.

 

Welche Wirkungen haben Lebensmittel aus biologisch-dynamischer Erzeugung auf den Menschen?
Kann eine konsequente Ernährung mit biologisch-dynamisch erzeugten Lebensmitteln Veränderungen im Körperlichen, Seelischen und Geistigen hervorrufen?

Studie zur Ernährungs-Qualität (Klosterstudie)
Von Karin Huber und Nikolai Fuchs

Welche Einflüsse gehen von unseren Lebensmitteln und unserer Ernährung aus? Wirkt Nahrung neben der Befriedigung von Hunger im physischen Bereich auch auf die seelische und geistige Konstitution des Menschen? Wenn ja, unterscheiden sich dann zum Beispiel konventionelle von biologisch-dynamischen Lebensmitteln? Solche und ähnliche Fragestellungen führten dazu, dass der Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise e.V. nach längerer Vorbereitung eine Ernährungsstudie in Angriff nahm, um in den bestehenden Fragen Klarheit zu gewinnen bzw. sich derer anzunähern. Die Ernährungsempfehlungen, was, wann und wie an Nahrung aufzunehmen ist, haben sich über die Zeit verändert. Stand nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland zunächst die Deckung des Kalorienbedarfs im Vordergrund, wurde ab den 70er-Jahren verstärkt auf genügend Mineralstoffe und Vitamine geachtet. Seit den 90er-Jahren werden zusätzlich Functional Food Produkte vermarktet, die neben dem Nährwert weitere Wirkungen haben sollen, wie z.B. die Verdauung anzuregen. Gleichzeitig wird immer mehr bekannt, dass die Ernährung nicht nur wichtig ist, um den Körper aufzubauen, sondern dass sie auch Auswirkungen auf die Psyche hat. Depressionen z.B. werden in Zusammenhang mit Mangel an einem bestimmten Mineralstoff gebracht (Conrad und Kaufmann, 1990) und Hyperaktivität mit einer zu hohen Phosphatzufuhr (Hafer, 1997). Auch wird versucht, die entspannende Wirkung von Schokolade durch stofflich bedingte Wirkung zu erklären. In manchen Zeitschriften wurde geschildert, dass durch Kakao der Neurotransmitter Serotonin freigesetzt wird, der ein Glücksgefühl erzeugt. Derzeit geht man allerdings davon aus, dass das Geschmackserlebnis die ausschlaggebende Rolle bei dieser Gemütsveränderung spielt (Westenhöfer, 2001).

Auch aus anthroposophisch-geisteswissenschaftlicher Sicht haben nicht die Substanzen in den Lebensmitteln die wesentliche Bedeutung, sondern die Kräfte, die beim Verdauung dem Menschen vermittelt werden und ihn dadurch in Regsamkeit bringen, so den Willen in den Körper einführen (Steiner, 1924). So sind die Pflanzen von Bildekräften und Lebenskräften durchzogen. Diese sind verschieden in den unterschiedlichen Teilen der Pflanze, wie z.B. in den Blättern oder Wurzeln, werden aber auch beeinflusst durch die Anbauart. Vom Menschen können diese Kräfte allerdings nicht direkt übernommen werden, sondern müssen im Verdauungsprozess überwunden werden. Dabei wird Widerstand gegen die Eigennatur der Pflanze geleistet, was auch ein - meistens unbewusstes - seelisches Erlebnis im Innern auslöst (Schmidt, 1982; Kühne, 1993)...

Den vollständigen Bericht zur Studie finden Sie unter:

Forschungsring für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise e.V., Darmstadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen zur Entstehung der Ernährungsstudie


 

 

 

 

 

 

 

Zubereitung der Speisen in der Kloster eigenen Küche
Blutentnahme zur Ermittlung der physiologischen Werte