HomeÜber UnsKontakt

13. März 2010

didacta 2010

Bund der Freien Waldorfschulen startet bundesweite Kampagne zur Lehrergewinnung


12. März 2010

GLS Bank beim GABV-Gipfel in Bangladesch

GLS Bank setzt sich im globalen Netzwerk für eine nachhaltige Zukunft im Bankenwesen ein


10. März 2010

SEKEM Insight

Die neuste Ausgabe wieder mit einigen interessanten Berichten aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ...



    Das Rosenkreuz in Europa, 1604–2012
    Fr, 19 Mär 2010 bis So, 21 Mär 2010
    7. Forschungskolloquium
    Fr, 19 Mär 2010
    ÖkoMesse Schwäbisch-Hall
    Fr, 16 Apr 2010 bis So, 18 Apr 2010




    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    6. bis 9. Februar 2008
    am Goetheanum

    Spiritualtität und Landwirtschaft
    Wie finde ich eine zeitgemässe Beziehung zur Erde?


    Jedem menschlichen Leben wohnt mehr oder weniger bewusst die Sinnsuche inne. Je mehr Einförmigkeit uns umgibt, je mehr wir uns alleingelassen fühlen und je aussichtsloser die Lage erscheint, sprich: je mehr Materialismus um uns seinen Ausdruck findet, umso stärker scheint die Sehnsucht des Menschen nach Aufstrebendem, Hellerem, Verbindendem, kurz: Geistigem zu werden. Die entstehende Leere ruft nach Sinn-Gebendem, nach Erfüllt-Sein.

    In Beratungsrunden und Gruppendynamikprozessen versuchen wir, die Einsamkeit, die oft in Isolierung umschlägt, strukturell in den Griff zu bekommen. Wir ahnen, dass das Beziehungsstiftende diesen zersetzenden Kräften entgegentreten kann. So kann häufig auch empfunden werden, dass eine Klärung uns das Mensch-Sein wieder neu geben kann. Wir wissen es eigentlich: Das Zur-Ruhe-Kommen, die Kontemplation, die Besinnung auf das Wesentliche würden helfen; allein, wir schaffen es selten. Im Zuge dessen werden wir häufig anfällig für leichte Lösungen und für schnelle Einsichten.
    Spiritualität ruft gerade im Zeitalter der Freiheit nach einem bewussten Umgang mit dem Geistigen und nach Übung, um selbst in eine Erfahrungssphäre zu gelangen.

    Die Landwirtschaft ist ein Feld, in dem, auch aufgrund ihrer Nähe zum Lebendigen, vieles geschehen und entwickelt werden kann. Verstehen wir Landwirtschaft ihrem Wesen nach organisch und individuell, so beginnen wir im Tun an dem Überphysischen der Natur zu bauen. Mit der Verlebendigung unseres Denkens verlebendigen wir gleichsam die Natur um uns.
    Spirituelle Erfahrungen und Praktiken gibt es im Einzelnen viele. Welche entsprechen dem eigenen individuellen Zugang und der heutigen Zeitlage? Und wie können wir die Herzenskräfte wecken und eine von Liebe getragene Beziehung zur Welt wieder neu entfachen?

    Mit dieser Tagung wollen wir Gelegenheit geben, grundlegende Gesichtspunkte zur heutigen Spiritualität sowie verschiedene Äußerungen von Spiritualität im Lebensfeld Landwirtschaft kennen zu lernen. Ziel ist es, Urteilsgrundlagen für ein eigenes Verhältnis zum Spirituellen entwickeln zu können.
    Seien Sie herzlich willkommen!

    Für den Vertreterkreis

    Nikolai Fuchs      Stefan O. Mahlich