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15.05.08

Die erste Internetplattform für Schweizer Biobäuerinnen und Biobauern ist zweisprachig online!

Diese zweisprachige Internetplattform haben FiBL und Bio Suisse in Zusammenarbeit mit kantonalen Bioberatungsstellen geschaffen. ...


11.05.08

Landbauschule Dottenfelder Hof, neuer Kurs Beginn im September

Der Jahreskurs ist ein intensiver Vollzeitkurs. Kursdauer: 12 Monate. Die Auseinandersetzung mit anthroposophischen Texten und Ideen ist dabei von wesentlicher...


7.05.08

FondsGoetheanum

30 Tage später: FondsGoetheanum. Genau ein Monat ist vergangen, seit der erste FondsGoetheanum-Prospekt, welcher der biologisch-dynamischen Landwirtschaft gewidmet ist,...

Historie und heute

 

Historie

Ernährung war durch die Reformbewegung ein aktuelles Thema zu Rudolf Steiners Zeiten. Trotzdem wurde der Ernährungsimpuls erst später durch Vertreter der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und der anthroposophischen Medizin aufgegriffen. Ehrenfried Pfeiffer beschäftigte sich mit der Nahrungs- und Ernährungsqualität. Der Chemiker Rudolf Hauschka befasste sich mit Ernährungsversuchen, die er in seinem Buch „Ernährungslehre“ beschrieb. Der Arzt Gerhard Schmidt leitete von 1963-1970 die Sektion für Landwirtschaft und Ernährung am Goetheanum und führte u.a. mit Udo Renzenbrink Versuche mit Gerste in der Ernährung durch, um den wenig gebräuchlichen Getreidearten wieder einen Platz in der täglichen Kost zu sichern. Gerhard Schmidt legte sein Wissen in den drei Bänden „Dynamische Ernährungslehre“ nieder. Udo Renzenbrink gründete 1970 den Arbeitskreis für Ernährungsforschung in Bad Liebenzell/DE (heute in Bad Vilbel/DE) und erreichte mit seiner intensiven Kurs- und Vortragstätigkeit, dass in den anthroposophischen Institutionen ein Ernährungsbewusstsein entstand und die Getreidekost vermehrt eingeführt wurde. Um allen sieben Getreidearten in der Ernährung zu berücksichtigen, entwickelte er eine Kost, an der an jedem Wochentag mit seiner Planetenzugehörigkeit ein bestimmtes Getreide gegessen wird (z.B. Sonntag = Sonne und Weizen). Diese heute durchaus nicht unumstrittene Zuordnung fand sehr großen Anklang und bestimmt den Speiseplan vieler Institutionen und Familien. Ihr Vorteil ist eine rhythmische Ernährung, die vor allem Kinder zugute kommt.

 

heute
Am Goetheanum trifft sich der Sektionskreis Ernährung, der die Medizinische, Landwirtschaftliche und Sozialwissenschaftliche Sektion mit einbezieht sowie im Bereich Ernährung/Forschung Tätige verschiedener Länder.

Außerdem gibt es den Initiativkreis Ernährungsfragen, in dem sich Ernährungsfachleute und Menschen treffen, die Ernährungsinitiativen in ihren Regionen aufbauen und durchführen.

Der Arbeitskreis für Ernährungsforschung hat seit 1998 seinen Sitz in Bad Vilbel/DE und befasst sich mit Ernährungsforschung zu Themen wie Säuglingsernährung, Schaf- und Ziegenmilch in der Ernährung und Frühstückscerealien. Außerdem finden Kolloquien und Kurse wie zur kosmischen Ernährung und dem Einfluss und Wirkung von Kulturpflanzen statt. Leiterin ist die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Petra Kühne.