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15.05.08

Die erste Internetplattform für Schweizer Biobäuerinnen und Biobauern ist zweisprachig online!

Diese zweisprachige Internetplattform haben FiBL und Bio Suisse in Zusammenarbeit mit kantonalen Bioberatungsstellen geschaffen. ...


11.05.08

Landbauschule Dottenfelder Hof, neuer Kurs Beginn im September

Der Jahreskurs ist ein intensiver Vollzeitkurs. Kursdauer: 12 Monate. Die Auseinandersetzung mit anthroposophischen Texten und Ideen ist dabei von wesentlicher...


7.05.08

FondsGoetheanum

30 Tage später: FondsGoetheanum. Genau ein Monat ist vergangen, seit der erste FondsGoetheanum-Prospekt, welcher der biologisch-dynamischen Landwirtschaft gewidmet ist,...

Nahrungsqualität

Das Qualitätsverständnis der anthroposophisch orientierten Ernährung ist gegenüber der naturwissenschaftlichen Ernährungslehre erweitert. Nicht nur die Inhaltsstoffe eines Lebensmittel werden als wichtig erachtet, sondern die Kräfte, die zur Bildung des Produktes geführt haben. Dies sind in erster Linie die Lebensenergien von Pflanze und Tier, darüber hinaus aber diejenigen, die durch den Menschen auf das Lebensmittel eingewirkt haben durch Verarbeitung und Zubereitung.

Dabei wirken die Kräfte aktivierend auf den Menschen, in dem sie die Verdauung und den Stoffwechsel anregen, d.h. das Lebendige des Menschen. Je nach Art des Lebensmittels und Anbau ist die Anregungskraft unterschiedlich, bei einer Banane anders als beim Gänsebraten. Die Pflanzen und Tiere prägen nach ihrer Lebensweise, den Umweltbedingungen, den Pflegemaßnahmen des Menschen sowie bei Tieren, den Haltungsbedingungen mit Bewegung und sozialen Kontakten unterschiedliche innere Kräfte aus. Daher wirken sie auch als Nahrung in unterschiedlicher Weise aktivierend auf den Menschen.

 

Lebensmittelqualität

- Biologische Qualität (Pflanzen-, Tierart)

- Anbauqualität (landwirtschaftliche Einflüsse)

- Verarbeitungsqualität

- Zubereitungsqualität

 

Dieses erweiterte Qualitätsverständnis führt zu anderer Beurteilung über die Eignung und Wirkung von Lebensmitteln. Dies schlägt sich unter anderem in den Verarbeitungsrichtlinien der Demeter Lebensmittel nieder oder den Speiseplänen von anthroposophischen Institutionen.