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07. September 2010

Staatliche Anerkennung für biologisch-dynamische Fachkräfte

Seit 2009 ist die Dottenfelder Landbauschule die erste staatlich anerkannte Fachschule: Die Absolventen dürfen sich nun „Fachkraft für biologisch-dynamische...


06. September 2010

Impulsgeber für die Gegenwartskunst

Die NZZ Berichterstattung im Feuilleton über die zwei Ausstellungen in Wolfsburg mit der Frage nach der Bedeutung von Rudolf Steiner für die heutige Zeit


02. September 2010

Innovationspreis geht an GLS Bank

Die GLS Bank wurde gestern Abend in Münster als Innovator ausgezeichnet: Für ein neues Portal zur Mikrokreditvergabe in Deutschland erhielt sie den "Bank21...



    Lernfestival Schweiz
    Fr, 10 Sep 2010 bis Sa, 11 Sep 2010
    KONSUMENTEN KONGRESS
    Sa, 11 Sep 2010




    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Bildschaffende Methoden

    Die Erforschung des Lebendigen, Seelischen und Geistigen in der Natur [siehe auch R. Steiner GA 9;  Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung (1904)] macht jeweils spezifische Methoden erforderlich. Anthroposophische Naturwissenschaft versucht, die Sinneswelt so zu betrachten, dass diese Seinsdimensionen erkennbar werden.

    Bildschaffende Methoden sind Hilfsmittel einer Wissenschaft des Lebendigen, entwickelt auf Anregung Rudolf Steiners. Sie kommen dem heutigen Bedürfnis nach qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln aus biologischem Anbau sowie nach komplementären medizinischen Therapien entgegen. Darüber hinaus können wissenschaftliche Vorgehensweisen als bildschaffend bezeichnet werden, die es erlauben, ein Phänomen als bildhaften Ausdruck des Untersuchungsgegenstandes in seinem Kontext anzuschauen.

    Das gemeinsame Prinzip dieser Untersuchungsverfahren - hauptsächlich Kupferchlorid-Kristallisation, Tropfbild-, Steigbild- und Rundbildmethode - besteht darin, eine Probe einem System zuzusetzen, das sich aufgrund einer innewohnenden Labilität schon durch geringfügige Ursachen beeinflussen lässt (non-equilibrium system) und diesen Einfluss in Veränderungen eines gestaltbildenden Vorgangs wiederspiegelt. Die gebildete Gestalt wird dann im Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand ausgewertet (siehe Charakter, Leistung und Grenzen).

    Bildschaffende Methoden sind nicht zu verwechseln mit sog. bildgebenden Verfahren zur Visualisierung von Daten. Sie bringen weder quantitative Ergebnisse, noch leisten sie die Identifikation einzelner Stoffe. Vielmehr dienen sie u.a. der qualitativen Charakterisierung von Lebensmitteln (z.B. Unterscheidung der Anbauart nach konventionell, biologisch-organisch, biologisch-dynamisch) oder Wässern sowie der anthroposophisch-medizinischen Diagnostik.