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31. August 2010

Auf dem Weg zur Wir-Kultur

Ist biodynamische Landwirtschaft nicht per se auch sozial? Schließlich erzeugen Demeter-Bauern und –Gärtner umweltverträglich gesunde Lebensmittel.


30. August 2010

Kosmos Steiner aktualisiert

„Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart“ und „Rudolf Steiner - Die Alchemie des Alltags“ - Online Video-, Hörfunk- und aktuelle Textbeiträge


27. August 2010

Zum ersten Mal biodynamisch gezüchtete Sorten bei Gemüse und Getreide zertifiziert

Nun konnten die ersten biodynamisch gezüchtete Sorten zertifiziert werden: 25 Gemüsesorten, die auf den Verein Kultursaat e.V. in Bingenheim angemeldet sind, und zwei...



    Festveranstaltung
    Fr, 03 Sep 2010 bis Sa, 04 Sep 2010
    KREBS - WAS NUN?
    Fr, 03 Sep 2010
    Lernfestival Schweiz
    Fr, 10 Sep 2010 bis Sa, 11 Sep 2010




    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Bildschaffende Methoden

    Die Erforschung des Lebendigen, Seelischen und Geistigen in der Natur [siehe auch R. Steiner GA 9;  Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung (1904)] macht jeweils spezifische Methoden erforderlich. Anthroposophische Naturwissenschaft versucht, die Sinneswelt so zu betrachten, dass diese Seinsdimensionen erkennbar werden.

    Bildschaffende Methoden sind Hilfsmittel einer Wissenschaft des Lebendigen, entwickelt auf Anregung Rudolf Steiners. Sie kommen dem heutigen Bedürfnis nach qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln aus biologischem Anbau sowie nach komplementären medizinischen Therapien entgegen. Darüber hinaus können wissenschaftliche Vorgehensweisen als bildschaffend bezeichnet werden, die es erlauben, ein Phänomen als bildhaften Ausdruck des Untersuchungsgegenstandes in seinem Kontext anzuschauen.

    Das gemeinsame Prinzip dieser Untersuchungsverfahren - hauptsächlich Kupferchlorid-Kristallisation, Tropfbild-, Steigbild- und Rundbildmethode - besteht darin, eine Probe einem System zuzusetzen, das sich aufgrund einer innewohnenden Labilität schon durch geringfügige Ursachen beeinflussen lässt (non-equilibrium system) und diesen Einfluss in Veränderungen eines gestaltbildenden Vorgangs wiederspiegelt. Die gebildete Gestalt wird dann im Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand ausgewertet (siehe Charakter, Leistung und Grenzen).

    Bildschaffende Methoden sind nicht zu verwechseln mit sog. bildgebenden Verfahren zur Visualisierung von Daten. Sie bringen weder quantitative Ergebnisse, noch leisten sie die Identifikation einzelner Stoffe. Vielmehr dienen sie u.a. der qualitativen Charakterisierung von Lebensmitteln (z.B. Unterscheidung der Anbauart nach konventionell, biologisch-organisch, biologisch-dynamisch) oder Wässern sowie der anthroposophisch-medizinischen Diagnostik.