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13. März 2010

didacta 2010

Bund der Freien Waldorfschulen startet bundesweite Kampagne zur Lehrergewinnung


12. März 2010

GLS Bank beim GABV-Gipfel in Bangladesch

GLS Bank setzt sich im globalen Netzwerk für eine nachhaltige Zukunft im Bankenwesen ein


10. März 2010

SEKEM Insight

Die neuste Ausgabe wieder mit einigen interessanten Berichten aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ...



    Das Rosenkreuz in Europa, 1604–2012
    Fr, 19 Mär 2010 bis So, 21 Mär 2010
    7. Forschungskolloquium
    Fr, 19 Mär 2010
    ÖkoMesse Schwäbisch-Hall
    Fr, 16 Apr 2010 bis So, 18 Apr 2010




    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Bildschaffende Methoden

    Die Erforschung des Lebendigen, Seelischen und Geistigen in der Natur [siehe auch R. Steiner GA 9;  Theosophie. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung (1904)] macht jeweils spezifische Methoden erforderlich. Anthroposophische Naturwissenschaft versucht, die Sinneswelt so zu betrachten, dass diese Seinsdimensionen erkennbar werden.

    Bildschaffende Methoden sind Hilfsmittel einer Wissenschaft des Lebendigen, entwickelt auf Anregung Rudolf Steiners. Sie kommen dem heutigen Bedürfnis nach qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln aus biologischem Anbau sowie nach komplementären medizinischen Therapien entgegen. Darüber hinaus können wissenschaftliche Vorgehensweisen als bildschaffend bezeichnet werden, die es erlauben, ein Phänomen als bildhaften Ausdruck des Untersuchungsgegenstandes in seinem Kontext anzuschauen.

    Das gemeinsame Prinzip dieser Untersuchungsverfahren - hauptsächlich Kupferchlorid-Kristallisation, Tropfbild-, Steigbild- und Rundbildmethode - besteht darin, eine Probe einem System zuzusetzen, das sich aufgrund einer innewohnenden Labilität schon durch geringfügige Ursachen beeinflussen lässt (non-equilibrium system) und diesen Einfluss in Veränderungen eines gestaltbildenden Vorgangs wiederspiegelt. Die gebildete Gestalt wird dann im Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand ausgewertet (siehe Charakter, Leistung und Grenzen).

    Bildschaffende Methoden sind nicht zu verwechseln mit sog. bildgebenden Verfahren zur Visualisierung von Daten. Sie bringen weder quantitative Ergebnisse, noch leisten sie die Identifikation einzelner Stoffe. Vielmehr dienen sie u.a. der qualitativen Charakterisierung von Lebensmitteln (z.B. Unterscheidung der Anbauart nach konventionell, biologisch-organisch, biologisch-dynamisch) oder Wässern sowie der anthroposophisch-medizinischen Diagnostik.