Zusammenfassung
Den Bildschaffenden Methoden liegt eine Erkenntnisart zugrunde, die als »begriffserwerbend« (Thomas Kracht) beschrieben werden kann. Dadurch unterscheiden sich diese Methoden von herkömmlichen naturwissenschaftlichen Untersuchungsverfahren wie zum Beispiel der Gaschromatographie, bei denen ein »begriffsanwendendes« Denken (Kracht) vorliegt. Zwar können begriffsanwendende Elemente in die Arbeit mit Bildschaffenden Methoden mit einfliessen, ihre eigentliche Leistung entfalten diese jedoch erst für die begriffserwerbende Erkenntnishaltung. Sie bieten dann einen Zugang zu nicht unmittelbar sinnlich wahrnehmbaren Seiten der Probe, insbesondere zur Art und Weise ihrer Entstehung, also z.B. zu dem Lebensvorgang, aus dem ein Nahrungsmittel hervorgegangen ist oder zu Erkrankungsprozessen, die sich bereits abspielen, ohne dass die Krankheit schon manifest geworden wäre. Sie führen damit in den Bereich der - in der Ausdrucksweise Steiners - Bildekräfte bzw. des Ätherischen [Link auf die »Theosophie«].
Im Anschluss an die Charakterisierung dieser Besonderheiten werden Gesichtspunkte für die Beurteilung der Methoden und den Umgang mit ihren Ergebnissen herausgearbeitet und die Frage ihrer Validierung behandelt.
