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Rundbildmethode

Die Rundbildmethode (Chroma-Bodentest) ist in den 1950er Jahren von Ehrenfried Pfeiffer [Link] zur Untersuchung von Böden und Komposten ausgearbeitet worden. Sie ist der Steigbildmethode verwandt. Unter kontrollierten Bedingungen wird ein kreisförmiges Filterpapier über ein Schälchen mit Silbernitratlösung gelegt, so dass ein in der Mitte des Papiers eingesetzter Papierdocht in diese hinein reicht. Durch Kapillarkräfte steigt die Lösung auf und breitet sich kreisförmig auf dem Filterpapier aus. Nach Trocknen des Papiers wird dieses in der gleichen Weise auf ein weiteres Schälchen gelegt, das die mit verdünnter Natronlauge extrahierte Probe enthält. Der Extrakt breitet sich in dem vorbehandelten Filterpapier aus, wobei sich ähnlich wie beim Steigbild verschiedene Gleichgewichte zwischen Löslichkeit und Anhaftung am Filterpapier einstellen: die Bestandteile bzw. ihre Reaktionsprodukte mit Natronlauge und Silbernitrat bewegen sich unterschiedlich weit mit der sich ausbreitenden Flüssigkeit mit, so dass das Blatt differenziert angefärbt wird. Die entstehenden charakteristischen zirkularen Fliessformen werden schliesslich ausgewertet.

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Rundbild (Chroma) von Birnen (© Uwe Geier, Forschungsinstitut am Goetheanum, Dornach)