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10. März 2010

SEKEM Insight

Die neuste Ausgabe wieder mit einigen interessanten Berichten aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ...


08. März 2010

Die März-Ausgabe der Schweizer Mitteilungen

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. III/ 2010


04. März 2010

Suizidhilfe: Anthroposophische Organisationen unterstützen die Vorschläge des Bundesrates

14 anthroposophische Organisationen und Institutionen, die mehrheitlich im Gesundheitsbereich tätig sind, unterstützen in ihrer Stellungnahme zur Suizidhilfe die...






    Übersicht weiterer anthroposophischer Veranstaltungen, siehe hier:

    anthroTermin

    Über die Aufgaben der Sektion für Sozialwissenschaften

    Die Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum koordiniert und vernetzt die Arbeit von einzelnen Mitgliedern der Sektion wie auch von regional arbeitenden Gruppen in der ganzen Welt. Derzeit gibt es Gruppierungen in Argentinien, Australien, Deutschland, England, Frankreich, Holland, Neuseeland, Österreich, Philippinen, Polen, Russland, Schweiz, Skandinavien, Tschechien, USA.

    Die Arbeit basiert auf den Forschungsergebnissen, wie sie von Rudolf Steiner in seiner sozialen Phänomenologie dargestellt wurden:

    • Das soziologische Grundgesetz (1898, GA 31)
    • Das soziale Hauptgesetz (1905, GA 34)
    • Die Dreigliederung des sozialen Organismus (1917-1919, GA 23)
    • Grundbegriffe einer Weltwirtschaftsordnung (1922, GA 340)

    Dabei zeigt sich die Wirksamkeit dieser sozialen Gesetzmässigkeiten auf drei Ebenen:

    • Im Mikrosozialen - in der zwischenmenschlichen Begegnung
    • Im Mesosozialen - in der Zusammenarbeit in Gemeinschaften
    • Im Makrosozialen - als Gestaltelemente für die menschliche Gesellschaft

     Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum

     1. Das Gespräch zwischen den wissenschaftlich arbeitenden Mitgliedern der Sektion ist von grosser Bedeutung. Soziale Forschung kann heute nicht mehr von Einzelnen im Elfenbeinturm betrieben werden, es braucht das Forschungsgespräch, den Austausch mit Anderen.

    2. Aus der anthroposophischen Arbeit sind viele praktische Einrichtungen hervorgegangen: pädagogische, medizinische, heilpädagogische, wirtschaftliche und landwirtschaftliche Einrichtungen, die alle mit dem anthroposophischen Sozialimpuls verbunden sind. Der Austausch für die in solchen sozialen "Modellen" tätigen Menschen ist von besonderer Wichtigkeit.

    3. Die Hochschule lehnt es strikt ab sich in politische Angelegenheiten einzumischen, aber Mitglieder der Sektion sind auch auf politischem Felde tätig, teils in unmittelbarer parlamentarischer, teils in ausserparlamentarischer Arbeit. Bis zur Erarbeitung von Gesetzesvorlagen oder der Verbreitung der in der Erkenntnisarbeit gefundenen Ideen, geht diese Arbeit. Auch den Menschen, die in diesem Felde tätig sind, wird im Rahmen der Sektion eine Gesprächsplattform gegeben.

    Öffentlichkeitsarbeit

    1. Die Sektion stellt ihre Arbeitsergebnisse jedermann zur Verfügung. Insbesondere in öffentlichen Tagungen werden Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert.

    2. Viele Arbeitsergebnisse der Sektion sind in Publikationen eingemündet. Es seien hier nur einige genannt:

    • Lex Bos, Leitbilder für Sozialkünstler, Verlag am Goetheanum, 1996
    • Jaap van der Haar (Hg.), Beiträge zur Sozialarbeit, Bd.3: Sucht im Jugendalter, Verlag am Goetheanum, 1999
    • Herbert Kretschmer (Hg.), Beiträge zur Sozialarbeit, Bd.1, Bd.3, Bd.4, Verlag am Goetheanum
    • Hans Kühn, Dreigliederungs-Zeit, Rudolf Steiners Kampf für die Gesellschaftsordnung der Zukunft, Philosophisch-Anthroposophischer Verlag, 1978,
    • Manfred Schmidt-Brabant, Idee und Aufgabe Europas, Verlag am Goetheanum, 1993
    • Wilhelm Schmundt, Der soziale Organismus in seiner Freiheitsgestalt, Verlag am Goetheanum, 1968

    3. Stellungnahmen zu aktuellen, gesellschaftlichen Fragestellungen.

     


    Verantwortlich für diesen Bereich: Ulrich Rösch