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20. Mai 2012

Jetzt unterschreiben !

Ist die Zeit reif für das bedingungslose Grundeinkommen?


19. Mai 2012

Freie Schulen durch Innovationen erfolgreich

Waldorfschulen kindgerechtes Lernen bescheinigt: Prof. Heiner Barz im ZEIT-Gespräch mit Bildungsökonom Prof. Manfred Weiß


18. Mai 2012

Der KarmaKonsum Gründer Award

Die Finalisten stehen fest!



    Terminankündigungen Juni 2012
    Fr, 01 Jun 2012 bis Sa, 30 Jun 2012
    50 Jahre vahs
    Sa, 02 Jun 2012
    Venustransit 2012
    Di, 05 Jun 2012 bis Mi, 06 Jun 2012




    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    Sabine Patzer

    »Farben sind Taten des Lichts, Taten und Leiden.«
    Eine Einführung in Goethes Farbenlehre

    PDF zum Text aus dieDrei 7/03

    Textauszug:

    Als Goethe 1810 seine 5000 Seiten umfassende Farbenlehre veröffentlichte, hatte er 40 Jahre an ihr gearbeitet. Länger, nämlich 60 Jahre, schrieb er nur am Faustdrama. In der Farbenlehre sah Goethe seinen größten Beitrag zum Kultur- und Wissensgut der Menschheit. Schriftsteller, so sagte er, könnten viele Menschen sein, aber eine wissenschaftlich fundierte, ausführliche und systematische Theorie über die Natur der Farben geschaffen zu haben, sei niemandem außer ihm gelungen. Trotz dieser hohen Selbsteinschätzung fand die Farbenlehre in der Welt der Naturwissenschaft eher eine geringe Würdigung. Sie erkannte vielmehr den 100 Jahre vor Goethe lebenden Engländer Isaak Newton als die große wissenschaftliche Autorität an. Dessen Forschungsergebnisse über die Materie und die Kraft (»Prinzipia Mathematica«, 1687) und über die Optik (»Opics«, 1704) beinhalten die bis heute gültigen Wissensformeln der Naturwissenschaft. Newton gilt als der eigentliche Erfinder der neuzeitlichen Optik. Goethe besaß den hohen Anspruch, die Physik in ein neues Licht zu stellen, und sein ganzes Anliegen richtete sich darauf Newton zu widerlegen. Er wandte sich vehement und nicht ohne polemische Schärfe gegen den Älteren, dessen isoliertes und abstraktes Denken er ablehnte, weil es zu sehr an der toten Materie orientiert war und die Natur zu einem bloßen Objekt degradierte. Goethe sah die Dinge – wie wir heute sagen – unter einem ganzheitlichen Aspekt; er erkannte einen tieferen Zusammenhang, der zwischen den Dingen existierte. In ihrer Ganzheit wollte er die Dinge untersuchen. So bezog er in seinen Untersuchungen über die Farberscheinungen die menschliche Sichtweise bewusst mit ein. …