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07. Februar 2012

Großer Erfolg

1. Kongress "Integrative Therapie des Mammakarzinoms"


06. Februar 2012

Weleda steht vor grossen Herausforderungen

Der Verwaltungsrat der Weleda AG und ihre Hauptaktionäre bilden Taskforce angesichts notwendiger Strukturanpassungen


04. Februar 2012

Februar - Ausgabe der “Schweizer Mitteilungen”

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz - Ausgabe Nr. II - 2012






    150 Jahr Anthroposophie

    27. Februar, 2011




    Eine umfangreiche Übersicht anthroposophischer Veranstaltungen auf rudolf-steiner-2011.com und hier:

    anthroTermin

    Was ist Goetheanismus?

    Der Begriff Goetheanismus bezeichnet im Bereich der wissenschaftlichen Forschung eine methodische Ausrichtung, die an die naturwissenschaftlichen Arbeiten Johann Wolfgang von Goethes (1749-1832) anknüpft.

    Unter der goetheanistischen Erkenntnismethode versteht man den von Vorurteilen unbelasteten Umgang mit Natur- (und anderen) Phänomenen. Dazu gehört, dass die sinnliche Wahrnehmung der qualitativen Eigenschaften der Phänomene geübt und geschärft wird.

    Eine Schulung unserer Erkenntnisfähigkeit bedeutet neben der Sinnestätigkeit auch Klarheit und Wirklichkeitsnähe bei der Begriffsbildung.

    Wirklichkeit bedeutet auch Erkennen von Zusammenhängen. Die Analyse einer Ganzheit führt zur Zersplitterung und muss wieder zur Synthese geführt werden. In der ausgebreiteten Vielheit müssen wir die lebendige Einheit sehen lernen. Goethe nennt dies das Urphänomen oder den Typus. Die Einzelphänomene sind immer ein Ausdruck des Ganzen. Dies war der ganzheitliche Ansatz, den Goethe seinen Forschungen zu Grunde gelegt hat.

    Durch Wahrnehmung und Begriffsbildung wird die Erkenntnis zum persönlichen Akt. Durch den objektiven Charakter des Denkens kann aber bei ernsthafter Arbeit die Suche nach den Zusammenhängen mehr und mehr objektiven Wert gewinnen.

    "In der lebendigen Natur geschieht nichts, was nicht in einer Verbindung mit dem Ganzen stehe, und wenn uns die Erfahrungen nur isoliert erscheinen, wenn wir die Versuche nur als isolierte Fakta anzusehen haben, so wird dadurch nicht gesagt, daß sie isoliert seien, es ist nur die Frage: wie finden wir die Verbindung dieser Phänomene, dieser Begebenheiten?"

    J.W. Goethe; aus Beiträge zur Optik und Anfänge der Farbenlehre 1790-1808, hier der Aufsatz  "Der Versuch als Vermittler von Objekt und Subjekt".

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